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SPD kritisiert Vorgehen bei Riffen im Ostseetunnel

Von dpa
19.01.2022Lesedauer: 1 Min.
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Die SPD hat die Zerst├Ârung von Riffen im Fehmarnbelt bei Bauarbeiten f├╝r den Ostseetunnel kritisiert. "Auch wer sich rechtskonform verh├Ąlt, verh├Ąlt sich nicht unbedingt clever", teilten die Umweltpolitikerin Sandra Redmann und der Verkehrspolitiker Kai Vogel am Mittwoch mit. Ein solches Eingest├Ąndnis erwarte die Fraktion von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). "F├╝r den Minister hatte schnelles Baggern eine absolute Priorit├Ąt, die Riffe leider nicht."

Nach Angaben von Buchholz haben die Bauarbeiten an den Rifffl├Ąchen bereits im Oktober begonnen. "Deshalb sind im Bereich des Tunnelgrabens die Riffe durch Baggerarbeiten fast vollst├Ąndig nicht mehr vorhanden", sagte er am Dienstag. In Landn├Ąhe seien die Riffe teilweise mit Sand ├╝bersch├╝ttet worden. Das sei rechtens gewesen.

Das Aktionsb├╝ndnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung hatte im Herbst 2021 Klage gegen das ver├Ąnderte Baurecht eingereicht. Grund f├╝r die ├änderung im September war ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Das Gericht hatte im November 2020 Klagen gegen den Bau des Tunnels abgewiesen. Ausgeklammert wurden jedoch erst nach Abschluss der Planungen entdeckte Riffe. Daf├╝r sollen Ausgleichsfl├Ąchen an anderer Stelle geschaffen werden.

Nach einem am 13. Januar eingereichten Antrag des B├╝ndnisses forderte das Bundesverwaltungsgericht das Land Schleswig-Holstein zu einem vorl├Ąufigen Stopp von Baggerarbeiten im Bereich gesch├╝tzter Riffe auf.

Der etwa 18 Kilometer lange Stra├čen- und Eisenbahntunnel soll voraussichtlich von 2029 an die deutsche Ostseeinsel Fehmarn und die d├Ąnische Insel Lolland verbinden. Der Absenktunnel soll die Reisezeit zwischen Hamburg und Kopenhagen von bislang f├╝nf Stunden auf k├╝nftig unter drei Stunden verk├╝rzen. Absenktunnel bestehen aus vorgefertigten Betonteilen, die in einen Graben auf dem Meeresgrund abgesenkt werden.

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