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Schwesig will Signal aus Norddeutschland für mehr Ökostrom


Kiel
Schwesig will Signal aus Norddeutschland für mehr Ökostrom

Von dpa
20.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Manuela SchwesigVergrößern des BildesManuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Vor dem Treffen der Regierungschefs der Nord-Länder am Donnerstag in Kiel hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mehr Tempo bei der angestrebten Energiewende angemahnt. "Wir müssen den Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich beschleunigen", sagte Schwesig am Mittwoch in Schwerin. Ein Signal dazu solle gemeinsam von allen norddeutschen Ländern ausgehen.

Insbesondere der Ausbau der Windkraft auf See müsse rascher vorangebracht werden. "Nur dann kann die Energiewende in ganz Deutschland gelingen, nur dann können wir unabhängig von Energieimporten werden", betonte die SPD-Politikerin. Erneuerbare Energien schafften Arbeitsplätze im Norden und seien so auch ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien an Land gelte es, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Dazu gehörten Beteiligungsmöglichkeiten für Kommunen und Bürger, wie es sie in Mecklenburg-Vorpommern bereits gibt.

Auch als Reaktion auf die Versorgungsprobleme infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine intensiviert die Bundesregierung ihre Bemühungen, durch verstärkte Nutzung von Wind und Sonne die Abhängigkeit vom Import fossiler Brennstoffe zu verringern. Den Plänen zufolge soll Deutschland seinen Strom bis 2030 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen, ab 2035 zu fast 100 Prozent. Aktuell liegt der Wert in Deutschland nach Branchenangaben bei 42 Prozent.

Gastgeber des turnusmäßigen Treffens ist Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Zu den Gesprächsthemen zählen neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien unter anderem auch die Zusammenarbeit in der maritimen Wirtschaft. Die vielfach krisengeschüttelten Werften erhoffen sich staatliche Aufträge im Zusammenhang mit dem Sondervermögen des Bundes von 100 Milliarden Euro für Investitionen und Rüstungsvorhaben.

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