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Preisschock in Köln: RheinEnergie verdoppelt den Gaspreis


RheinEnergie verdoppelt den Gaspreis

Von t-online
Aktualisiert am 02.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Gaszähler läuft nicht schneller: Trotzdem müssen Kunden der RheinEnergie ab Oktober deutlich mehr zahlen.Vergrößern des BildesDer Gaszähler läuft nicht schneller: Trotzdem müssen Kunden der RheinEnergie ab Oktober deutlich mehr zahlen. (Quelle: Rene Traut/imago images)
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Schock für Gaskunden: Die RheinEnergie erhöht die Preise um mehr als zehn Cent pro Kilowattstunde.

Ab dem 1. Oktober müssen Gaskunden der RheinEnergie ganz tief in die Tasche greifen. Ab diesem Stichtag werden die Preise für Erdgas dramatisch erhöht, teilt das städtische Unternehmen mit. Für Erdgas zahlen Verbraucher dann satte zehn Cent Aufschlag pro Kilowattstunde.

Köln: Gut 1.000 Euro mehr im Jahr für kleine Wohnungen

Für Besitzer und Mieter einer kleinen Wohnung mit 10.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch verdoppeln sich die Kosten auf zirka 2.002 Euro, während vorher 960 Euro zu zahlen waren. In einer großen Wohnung oder einem Einfamilienhaus prognostiziert das Energieunternehmen Jahreskosten von etwa 2.918 Euro bei zuvor 1.353 Euro.

Als Grund nennt die RheinEnergie die gestiegenen Beschaffungskosten. Auf dem Weltmarkt sei Erdgas um 450 Prozent teurer geworden verglichen mit den Jahren 2021/2022. Auch wenn das Unternehmen langfristig Gas kauft, sei dies nicht zu kompensieren.

Auch Fernwärmekunden müssen bald mehr zahlen. Hier steigt der Preis von 407 Euro pro Jahr in einer Kölner Durchschnittswohnung, auf rund 705 Euro im Jahr 2022. Das entspricht einem Anstieg von rund 73 Prozent.

Ukraine-Krieg ist mitverantwortlich

Als Gründe nennt der Energieversorger die gestiegene Nachfrage nach Gas durch die verbesserte Konjunktur. Außerdem sei der Krieg in der Ukraine ein Preistreiber. "Die Lage ist aktuell äußerst volatil, zumal nicht klar ist, wie viel Erdgas in Zukunft noch aus Russland kommt. Alternative Beschaffung aus anderen Quellen, etwa sogenanntes LNG ist deutlich teurer als der bisherige Erdgasbezug über Pipelines.", erklärt die RheinEnergie.

Anfang August werden Kunden dann angeschrieben und über die neuen Gaspreise informiert. Dabei werden auch die monatlichen Abschläge auf die Jahresrechnung angepasst, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden. Mieterinnen und Mieter, die ihre Energiekosten über die Nebenkostenabrechnung begleichen, sollten ebenfalls Vorsorge wegen einer höheren Nachzahlung treffen, heißt es.

Verwendete Quellen
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