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Rätselhafter Cessna-Absturz: Im Meer trieben ein Kleid und eine Tasche


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Im Meer trieben ein Kleid und eine Tasche

t-online, Bernd Veltmann

Aktualisiert am 07.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Aufnahmen sollen die Cessna kurz vor ihrem Absturz zeigen. (Quelle: t-online)
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Vier Menschen stürzten am Sonntag mit einer Cessna in die Ostsee. Jetzt gibt die Chef-Ermittlerin Details zu den bisherigen Fundstücken bekannt.

Drei Tage nach dem rätselhaften Absturz eines Flugzeugs in der Ostsee haben die Behörden neue Details vom Absturzort bekannt gegeben. "Wir konnten elf Teile sicherstellen, darunter ein Kleid, eine Tasche und den oberen und unteren Teil eines Sitzes", sagte die lettische Chef-Ermittlerin Anita Skinuma am Mittwoch t-online. Die Fundstücke seien 35 Kilometer vor der lettischen Küste auf dem Meer getrieben. "Sie lagern nun in einem bewachten Hangar der Hafenstadt Ventspils", sagte Skinuma.

Ein Schiff der lettischen Marine: In der Ostsee wird weiter nach Hinweisen zum Cessna-Absturz gesucht.
Ein Schiff der lettischen Marine: Nach dem Absturz der Cessna vor der Küste Lettlands setzten die Einsatzkräfte ihre Suche am Meeresgrund fort (Quelle: Latvian Naval Forces)

Seit Dienstag ist bekannt, dass die Einsatzkräfte auch Körperteile gefunden haben. Diese seien der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben worden. Priorität habe nun, die Suche auf dem Meeresboden fortzusetzen, so Skinuma.

Marinetaucher sollen Überreste in 60 Metern Tiefe bergen

Dazu hätten die Einsatzkräfte bereits eine Stelle identifiziert, an der mehrere Trümmerteile zu liegen scheinen. Zunächst müsse ein Unterwasser-Roboter per Kameraaufnahmen den Fund bestätigen. Danach sollten Taucher der lettischen Marine auf den Grund tauchen und die Bergung der Fundstücke vorbereiten, sagte die lettische Ermittlerin.

"Der Wellengang war heute zu stark, deshalb musste der Tauchgang mit dem Roboter abgebrochen werden", sagte Skinuma am Mittwoch. Es sei geplant, die Suche am Donnerstag fortzusetzen.

Anita Skinuma ist ausgebildete Kapitänin und leitet in Lettland die nationale Unfalluntersuchungsbehörde TAIIB.
Anita Skinuma ist ausgebildete Kapitänin und leitet in Lettland die nationale Unfalluntersuchungsbehörde TAIIB.

An Bord des abgestürzten Privatfliegers waren nach bisherigen Erkenntnissen der Kölner Unternehmer und Karnevalist Peter Griesemann, seine Frau Juliane, Tochter Lisa und deren Lebensgefährte Paul Föllmer. Das Flugzeug vom Typ "Cessna 551" war am Sonntag auf dem Weg von Spanien nach Köln bis über die Ostsee geflogen und dort ins Meer gestürzt. Zahlreiche Weggefährten Griesemanns bekundeten in den sozialen Medien ihr Beileid.

Die Ursache für den Absturz ist unklar. Nach dem Start in Jerez de la Frontera (Andalusien) seien Druckprobleme in der Kabine gemeldet worden. Kurz drauf brach der Funkkontakt ab. Kampfjets verschiedener Nationen stiegen zu der Cessna auf, um Kontakt herzustellen, konnten den Absturz aber nicht verhindern. Alle wichtigen Infos zum Cessna-Absturz lesen Sie hier.

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Verwendete Quellen
  • Gespräch mit Anita Skinuma, Leiterin der lettischen Unfalluntersuchungsbehörde TAIIB
  • lsm.lv: "Baltijas jūrā atrastas, iespējams, avarējušās privātās lidmašīnas atliekas" (lettisch)
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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