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Trinkwasser in Köln wird von Rheinenergie teilweise gechlort


"Mikrobiologische Auffälligkeit"
Rheinenergie chlort Trinkwasser auf rechter Rheinseite

Von Laura Isabel Schameitat

Aktualisiert am 11.11.2022Lesedauer: 1 Min.
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Trinkwasser wird in ein Glas gefüllt (Symbolbild): In den kommenden Tagen wird rechtsrheinisch Chlor hinzugefügt.Vergrößern des Bildes
Trinkwasser wird in ein Glas gefüllt (Symbolbild): In den kommenden Tagen wird rechtsrheinisch Chlor hinzugefügt. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa-bilder)

In fünf Stadtteilen auf der "Schäl Sick" wird dem Trinkwasser vorübergehend Chlor zugesetzt. Der Grund sind sogenannte "coliforme Keime".

Laut Pressemitteilung der Rheinenergie werde das Chlor am Ausgang des Wasserwerks Höhenhaus zugesetzt. Dieses Wasserwerk versorgt die rechtsrheinischen Stadtteile Flittard, Dünnwald, Höhenhaus, Stammheim und den nördlichen Teil von Mülheim. Die Chlorung erfolge in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt, andere Stadtteile seien nicht betroffen.

Grund für die chemische Behandlung ist laut dem Unternehmen die Entdeckung einer "mikrobiologischen Auffälligkeit" im Versorgungsnetz: Sogenannte "coliforme Keime" seien in geringer Anzahl nachgewiesen worden. Eine Gesundheitsgefahr bestehe für gesunde Menschen nicht, sei aber bei immungeschwächten Personen nicht ganz auszuschließen. Laut Christoph Preuß, Unternehmenssprecher der Rheinenergie, könnten solche Bakterien beispielsweise bei Bauarbeiten ins Trinkwasser gelangen.

Gechlort werde nun, bis die Auffälligkeit behoben wurde. "Den Zeitraum können wir derzeit nicht abschätzen, wir rechnen eher mit Wochen als mit Tagen", so der Rheinenergie-Sprecher. Getrunken werden kann das Wasser laut Rheinenergie dennoch weiterhin bedenkenlos, auch die Zubereitung von Säuglings- und Tiernahrung sei kein Problem.

Der Pressesprecher hat auch noch einen Tipp für alle Trinkwasser-Nutzer parat: "Lassen Sie das Glas oder die Flasche mit dem abgefüllten Leitungswasser eine Weile stehen, bevor sie trinken. Dann sollte sich ein eventueller Chlor-Geschmack verflüchtigt haben."

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