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Köln: Rheinpegel steigt – Wasserstand nimmt wohl bis Ende der Woche zu


Seilbahnfahrten fallen aus
Rheinpegel steigt weiter – Kritische Marke erreicht

Von dpa-video, nfr

Aktualisiert am 15.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0374691581Vergrößern des BildesDer Pegel steigt: Ein Spielplatz in Köln-Rodenkirchen steht unter Wasser. (Quelle: IMAGO/Ying Tang)
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Regen und Wasser aus Nebenflüssen hat den Wasserstand des Rheins seit Tagen steigen lassen. Die Städte Köln und Düsseldorf treffen erste Vorkehrungen.

Seit einigen Tagen steigt der Wasserstand im Rhein. Der Grund dafür sind Regen und Wasser aus den Nebenflüssen. Wie eine Sprecherin der Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) am Montag der Deutschen Presseagentur mitteilte, seien in Köln bereits Radwege am Rhein sowie ein Parkplatz gesperrt worden. Am Donnerstag erklärten zudem die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), dass die angekündigten Adventsfahrten der Seilbahn aufgrund des Hochwassers ausfallen werden.

Aktuell zeigt der Kölner Hochwasserpegel bereits einen Wasserstand von 7,46 Meter an. Ab 6,20 Meter gilt die Hochwassermarke eins. Ab dieser Marke müssen Schiffe bei geringerem Tempo in der Mitte des Rheins fahren.

Erste mobile Wände aufgebaut

Diese Marke wurde bereits am Dienstag erreicht, wie die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe mitteilten. "Wir müssen mit steigendem Wasserstand noch bis Ende der Woche rechnen" teilte die Sprecherin mit. Derzeit könnten Wasserstände über 7 Meter nicht ausgeschlossen werden, erklärten die Fachleute. Demnach werde der Höchststand der Hochwasserwelle Samstag mit Wasserständen um die 7,50 Meter erwartet.

Nach Angaben der Stadt Köln wird ab einem Stand von 7 Metern eine große Hochwasserschutzzentrale, je nach Steigerungsrate eingerichtet (Tag- und Nachtdienst). Außerdem werden im Rodenkirchener Auenviertel erste mobile Wände aufgebaut. In Porz Zündorf wird die Groov – ein ehemaliger Rheinarm – geflutet. Zudem sind zwölf Hochwasserpumpwerke in Betrieb.

Steigender Wasserstand auch in der Landeshauptstadt

Auch Düsseldorf stellte sich auf steigende Fluten ein: Die Stadt kündigte an, am Dienstag erste Zuläufe zu Teilen der Düssel zu schließen. Damit solle verhindert werden, dass mit dem höheren Wasserstand Rheinwasser in die Stadt fließt. Zudem solle am Donnerstag ein Hochwassertor im Stadtteil Hamm am Rhein geschlossen werden.

Verwendete Quellen
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