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EM in Köln: Stadt braucht dringend Millionen – Turnier teurer als gedacht


Stadt braucht dringend Millionen
Fußball-EM wird für Köln viel teurer als gedacht

Von t-online, pb

14.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Kölnerinnen zittern bei einem Public-View-Event mit (Archivfoto): In Köln wird im EM-Sommer ein Ansturm von Fans aus Schottland und England erwartet.Vergrößern des BildesKölnerinnen zittern bei einem Public-View-Event mit (Archivfoto): In Köln wird im EM-Sommer ein Ansturm von Fans aus Schottland und England erwartet. (Quelle: Christoph Hardt/imago)
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Tausende Schotten und Engländer kommen für die EM nach Köln. Kurzfristig hat die Stadt eine weitere Public-Viewing-Fläche aus dem Boden gestampft. Jetzt sind die Kosten klar.

Die Kosten für die Austragung der Fußball-Europameisterschaft in Köln drohen wegen der zusätzlichen Public-Viewing-Fläche am Konrad-Adenauer-Ufer enorm zu steigen. Wie die Stadt kurz vor Turnierbeginn in einer Dringlichkeitsentscheidung für den Rat mitteilte, könnten die Gesamtkosten von bislang veranschlagten 13,8 Millionen Euro auf bis zu 18,2 Millionen Euro anwachsen.

Am Konrad-Adenauer-Ufer sollen bei den Spielen von Schottland und England bis zu 50.000 Fans die Partien verfolgen können. Allein für die tägliche Nutzung der Public-Viewing-Anlage fallen laut der Stadt Kosten von 420.000 Euro an.

Extra-Fläche wegen schottischen und englischen Fans errichtet

Die Fläche zwischen der Goldgasse und dem Theodor-Heuss-Ring hatte die Stadt Anfang Mai überraschend wegen des zu erwarteten Ansturms von rund 200.000 englischen und schottischen Fans auserkoren. Befürchtet worden war, dass die bereits eingeplanten Flächen am Heumarkt und Tanzbrunnen nicht ausreichen würden. Schottland spielt am 19. Juni gegen die Schweiz in Köln, England dann am 25. Juni.

Für den Betrieb der Fläche braucht die Stadt 300 zusätzliche Security-Kräfte, Absperrmaterial und Sanitäranlagen. Sollte die deutsche Mannschaft ins Finale kommen, wären sieben Nutzungstage und damit 3,462 Millionen Euro zusätzlich fällig.

Ursprünglich hatte die Stadt mit Kosten von rund acht Millionen Euro kalkuliert. Bereits im Januar wurden 5,8 Millionen Euro für erhöhte Sicherheit bewilligt. Die Stadtverwaltung legte der Politik nun eine Dringlichkeitsentscheidung über weitere 4,377 Millionen Euro vor. Die nächste Ratssitzung ist am 27. Juni.

Verwendete Quellen
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