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Köln: Möglicher Sprengsatz im Zug war "nicht zündfähig"

Hintergründe weiter unklar  

Möglicher Sprengsatz im Zug war "nicht zündfähig"

04.10.2020, 11:21 Uhr | dpa

Köln: Möglicher Sprengsatz im Zug war "nicht zündfähig". Mitarbeiter der Polizei neben einem Zug auf dem Gelände des DB-Betriebsbahnhofs Deutzer Feld: Spürhunde suchten das Gelände ab. (Quelle: dpa/Steil-TV/dpa)

Mitarbeiter der Polizei neben einem Zug auf dem Gelände des DB-Betriebsbahnhofs Deutzer Feld: Spürhunde suchten das Gelände ab. (Quelle: Steil-TV/dpa/dpa)

In Köln wurde in einem Zug ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Nachdem die Polizei den Fund überprüft hatte, gab sie Entwarnung. Doch die Hintergründe sind weiter unklar. 

Nachdem auf dem Betriebsbahnhof der Deutschen Bahn Deutzer Feld in Köln ein möglicher Sprengsatz gefunden wurde, hat die Polizei am Samstag das Gelände abgesucht. Mit Spürhunden überprüfte sie 27 Züge – doch die Beamten sind auf nichts Verdächtiges gestoßen.

"Die Durchsuchungen der Züge sind inzwischen abgeschlossen", teilte die Polizei am Abend mit. "Hierbei fanden die Beamten keine weiteren verdächtigen Gegenstände." Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Medien hatten unter anderem von einer "Bombe" berichtet. Das hat die Polizei jedoch auf t-online-Anfrage nicht bestätigt. Sie sprach von einem "möglichen Sprengsatz". 

Auf dem Gelände, auf dem die Züge abgestellt sind, hatte eine Reinigungskraft am Freitagabend in einer abgestellten Bahn einen verdächtigen Gegenstand gefunden. Er enthielt unter anderem Nägel und eine geringe Menge Schwarzpulver. Experten des Landeskriminalamtes stellten jedoch fest, dass er "nicht zündfähig" war. "Es bestand keine akute Gefahr", sagte ein Polizeisprecher.

Wie kam das Gemisch in den Zug?

Unklar ist bisher, wie das zusammengestellte Gemisch in die Regionalbahn gelangt ist, die am Freitag von Gummersbach nach Köln gefahren und am Abend auf dem Betriebshof abgestellt worden war. Das Nagelpaket könnte während der Fahrt im Zug deponiert worden sein, oder an der Endstation. Die Polizei äußerte sich dazu nicht. Gesucht werden Zeugen, die im Zug etwas beobachtet haben könnten.

Das riesige Areal des Betriebshofs am Deutzer Feld ist zwar prinzipiell frei zugänglich, wie die Polizei sagte. Allerdings ist das inselartige Gelände auf der rechten Rheinseite von Köln von Schienen durchzogen und mit Böschungen und Wällen von den umliegenden Stadtteilen abgegrenzt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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