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Dior und Apollinaris: So heißen 2020 geborene Babys in Köln

Dior, Corleone und Apollinaris  

So heißen 2020 geborene Babys in Köln

01.02.2021, 09:50 Uhr | t-online

Dior und Apollinaris: So heißen 2020 geborene Babys in Köln. Füßchen eines Neugeborenen (Symbolbild): In Köln gab es 2020 teilweise sehr ungewöhnliche Babynamen. (Quelle: imago images/ agefotostock)

Füßchen eines Neugeborenen (Symbolbild): In Köln gab es 2020 teilweise sehr ungewöhnliche Babynamen. (Quelle: agefotostock/imago images)

Bei der Namensgebung ihrer Babys sind den Kölnern kaum Grenzen gesetzt. So berichtet das Standesamt neben klassischen auch von äußerst ungewöhnlichen Namen, die 2020 geborenen Kindern gegeben wurden.

Die Kölner zeigten sich 2020 bei der Namensgebung ihrer Neugeborenen teilweise sehr kreativ. Insgesamt 13.568 Babys haben 2020 in Köln das Licht der Welt erblickt. In der Vornamensstatistik der Stadt Köln für das Jahr 2020 zeigt sich, dass neben Klassikern wie Charlotte und Paul gerade für die Zweit- und Drittnamen sehr ungewöhnliche Kreationen für die Kleinen ausgewählt werden. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".

So wurden als Zweitnamen unter anderem die Namen: Conway, Fechi, Dior, Crocetta, Cherry, Armor, Hope, Grea und Eppa vergeben. Bei den Drittnamen stehen diese Namen tatsächlich in der Geburtsurkunde: Angel, Bo, Tidde, Aui, Biene, Fortuna, Dux, Grisu, Kaur, Kehinde, Ocean, Sloth, Yonnel, Wiklo, Corleone. Und als Viert- oder Fünftname gab es unter anderem Fauda, Hariton und Apollinaris. Es lässt sich erkennen: Je weiter hinten der Name im Namensverlauf steht, desto ausgefallener wird er. 

Zwei Namen besonders beliebt

Doch das Kölner Standesamt kann grundsätzlich beruhigen: "Die Eltern wählen seit Jahren sehr traditionelle Namen aus, ausgefallene sind eher die Ausnahme", wird eine Sprecherin in dem Bericht zitiert. Die beiden mit Abstand am häufigsten vergebenen Namen in Köln waren Emilia (120 Mal) und Noah (105 Mal). Dahinter kommen bei Mädchen Emma (86), Charlotte (80) und Mila (79) und bei Jungen Felix (82), Anton (81) und Jakob (80).

Warum Eltern sich gelegentlich doch für einen eher schrägen Namen entscheiden, kann nur vermutet werden. "Eltern müssen ihre Namensgebung nicht begründen", so das Standesamt, "insofern ist uns nicht bekannt, was sie zu ihrer Entscheidung bewogen hat." Als zu unangebracht wurde laut Behörde nichts bewertet. "Im letzten Jahr musste keiner der gewünschten Vornamen vom Kölner Standesamt abgelehnt werden."

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