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Köln/Bergheim: Zweijähriges Kind nach Sturz in Erft in Lebensgefahr


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Mann rettet zweijähriges Kind aus Fluss

Von t-online
09.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Rettungshubschrauber im Landeanflug (Symbolbild): Der zweijährige Junge wurde in eine Uniklinik geflogen.
Ein Rettungshubschrauber im Landeanflug (Symbolbild): Der zweijährige Junge wurde in eine Uniklinik geflogen. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)
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In der Nähe von Bergheim bei Köln ist ein zweijähriger Junge in die Erft gefallen. Ein zufällig anwesender Mann rettete das Kind aus dem Fluss und reanimierte es sofort. Der Junge schwebte am Mittwoch noch in Lebensgefahr.

Am frühen Dienstagabend ist während eines Familientreffens ein zweijähriger Junge in der Nähe eines Spielplatzes in Zieverich (Rhein-Erft-Kreis) in die Erft gefallen. Die 32-jährige Mutter hatte gemeinsam mit ihrer Schwester und ihren Kindern den Spielplatz besucht. In einem unbeobachteten Moment war das Kind davongelaufen und in den Fluss gefallen. Als die beiden Mütter sich wenig später auf die Suche nach dem Jungen machten, traf sie auf einen 28-jährigen Mann, der das Kind bereits aus dem Fluss gezogen hatte.

Der zufällig anwesende Mann hatte sofort mit der Reanimation begonnen, eine weitere Person rief den Rettungsdienst. Die Disponenten der Kreisleitstelle der Feuerwehr Rhein-Erft begleiteten die Reanimation am Telefon und alarmierten Rettungsdienstn und Feuerwehr der Stadt Bergheim. Der eingesetzte Notarzt und die Rettungssanitäter übernahmen die weitere Versorgung des Zweijährigen.

Auch der diensthabende Notarzt aus Kerpen wurde hinzugezogen, da es sich bei ihm um einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin handelte. Ein Rettungshubschrauber, der auf der gesperrten Erftbrücke landete, brachte das Kind in eine Uniklinik.

Nach Aussage des Notarztes hätte der Junge ohne die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen des 28-Jährigen wahrscheinlich nicht überlebt. Der Zweijährige schwebte allerdings auch am Mittwoch laut Aussage der Ärzte der Uniklinik noch in Lebensgefahr.

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Verwendete Quellen
  • Polizei Rhein-Erft-Kreis: Pressemitteilung vom 9. Juni 2021
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