Sie sind hier: Home > Regional > Köln >

Köln: Betreiber von Corona-Teststationen sollen massiv betrogen haben

Durchsuchungen bei Betreibern  

Betrug an Kölner Corona-Teststellen aufgedeckt

01.07.2021, 14:58 Uhr | dpa

Köln: Betreiber von Corona-Teststationen sollen massiv betrogen haben. Gebrauchte Corona Schnelltests (Symbolfoto): In Köln sollen die Betreiber mehrerer Teststellen für einen massiven Betrug verantwortlich sein.  (Quelle: imago images/Political-Moments)

Gebrauchte Corona Schnelltests (Symbolfoto): In Köln sollen die Betreiber mehrerer Teststellen für einen massiven Betrug verantwortlich sein. (Quelle: Political-Moments/imago images)

In Köln haben Ermittler die Auszahlung von knapp zwei Millionen Euro an Betreiber von Corona-Teststellen verhindert. Sie stehen im Verdacht,  Abrechnungen und Tests gefälscht zu haben.

Betreiber zweier Corona-Teststationen in Köln stehen unter massivem Betrugsverdacht. Nach den von ihnen eingereichten Unterlagen wären in ihren beiden Teststationen zeitweise bis zu 36 Prozent aller Tests von rund 800 Teststationen in Köln ausgeführt worden, teilte die Polizei mit.

Am Donnerstag wurden in Köln und in Bergheim Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Die 25, 26 und 31 Jahre alten Betreiber der Teststationen sollen den Angaben zufolge im Mai und im Juni Unterlagen gefälscht und nicht ausgeführte Tests bei der Kassenärztlichen Vereinigung zur Bezahlung eingereicht haben. Das Verfahren war nach anonymen Anzeigen ins Rollen gekommen. Die Teststationen befanden sich in einer Sisha-Bar in der Innenstadt und im Stadtteil Ehrenfeld.

Auszahlung von zwei Millionen Euro verhindert

Aufgefallen waren sowohl die Gesamtzahl der zur Bezahlung eingereichten Tests als auch der im Verhältnis zur Gesamtzahl zu hohe Anteil negativer Ergebnisse – bei denen für das Gesundheitsamt gar keinen Handlungsbedarf entsteht.

Die Auszahlung von annähernd zwei Millionen Euro habe aufgrund der frühzeitigen Ermittlungen verhindert werden können, so die Polizei. Die Ermittler wollen nun anhand der sichergestellten Unterlagen prüfen, wie viele Tests tatsächlich ausgeführt wurden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: