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Bad Münstereifel: Anwohner behindern Sprengung von Brücke nach Hochwasser

Von Hochwasser zerstört  

Anwohner behindern Sprengung von Brücke

02.08.2021, 08:57 Uhr | dpa, t-online

Bad Münstereifel: Anwohner behindern Sprengung von Brücke nach Hochwasser. Die Brücke in Bad Münstereifel wurde durch die Flut schwer beschädigt: Am Sonntag musste sie schließlich gesprengt werden. (Quelle: Sebastian Klemm)

Die Brücke in Bad Münstereifel wurde durch die Flut schwer beschädigt: Am Sonntag musste sie schließlich gesprengt werden. (Quelle: Sebastian Klemm)

Zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel ist am Sonntag eine vom Hochwasser schwer beschädigte Brücke gesprengt worden – stundenlang mussten Anwohner dafür ihre Häuser verlassen.

Anwohner haben die Sprengung einer durch die Hochwasserkatastrophe schwer beschädigte Brücke im Stadtteil Kirspenich von Bad Münstereifel behindert. Das Gebiet musste am Sonntag für mehrere Stunden geräumt werden.

Nach einer ersten Sprengung gegen zwölf Uhr hieß es zunächst, die Bürger dürften wieder nach Hause gehen, wenige Minuten später jedoch die Rolle rückwärts: Die Evakuierung bleibe doch bestehen, es müsse eine weitere Sprengung erfolgen.

Doch diese verzögerte sich bis zum späten Nachmittag – Anwohner hatten sich bereits auf den Weg nach Hause gemacht und mussten erneut evakuiert werden. Abermals fuhr die Feuerwehr mit Lautsprecherdurchsagen durch die Ortschaft, die Bundeswehr klingelte ein zweites Mal an allen Häusern.

Laut einem t-online-Reporter vor Ort weigerten sich aber zwei Anwohner zunächst, ihre Häuser nochmals zu verlassen. Anschließend seien Wanderer dem Detonationsgebiet über Feldwege zu nahe gekommen, was zu weiteren Verzögerungen führte.

Die Brücke nach der Sprengung: Am späten Nachmittag gaben die Behörden Entwarnung, Anwohner durften wieder in ihre Häuser. (Quelle: Sebastian Klemm)Die Brücke nach der Sprengung: Am späten Nachmittag gaben die Behörden Entwarnung, Anwohner durften wieder in ihre Häuser. (Quelle: Sebastian Klemm)

Erst um kurz nach 16 Uhr erfolgte schließlich die zweite Sprengung – sie war dann auch erfolgreich. Anschließend durften alle Anwohner wieder zurück in ihre Häuser.

Sprengung in Bad Münstereifel: Erft sorgte für schwere Beschädigungen

Die übergelaufene Erft hatte vor zwei Wochen die Eisenbahnbrücke so stark beschädigt, dass das Technische Hilfswerk (THW) die Brücke nun sprengen musste. Im Umkreis von rund einem Kilometer um die Brücke hatten alle Anwohner ihr Zuhause am Sonntag verlassen. Betroffene der Räumung konnten Sammelstellen auf einem Parkplatz-Gelände aufsuchen.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Stadt Euskirchen, Mitteilung vom 31. Juli
  • Reporter vor Ort
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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