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WDR l├Ąsst El-Hassan nicht "Quarks" moderieren

Von dpa
Aktualisiert am 28.09.2021Lesedauer: 2 Min.
WDR und Nemi El-Hassan (Archivbild): Nach der Kritik hat der Sender nun reagiert.
WDR und Nemi El-Hassan (Archivbild): Nach der Kritik hat der Sender nun reagiert. (Quelle: Montage/t-online/imago-images-bilder)
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Der WDR setzt Nemi El-Hassan nicht als Moderatorin einer Wissenschaftssendung ein.

Nach Antisemitismus-Vorw├╝rfen gegen die Journalistin Nemi El-Hassan hat sich der Westdeutsche Rundfunk (WDR) zum jetzigen Zeitpunkt daf├╝r entschieden, die 28-J├Ąhrige die Wissenschaftssendung "Quarks" nicht moderieren zu lassen. Das sagte WDR-Intendant Tom Buhrow am Dienstag im WDR-Rundfunkrat.


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1959 bis 1987: Karl-Heinz K├Âpcke
1966 bis 1994: Werner Veigel
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Das Problem sei in seinen Augen nicht so sehr ihre Teilnahme an einer Al-Kuds-Demonstration vor sieben Jahren, da sie sich davon klar distanziert habe. Es h├Ątten sich aber auch aus j├╝ngster Zeit problematische Likes von ihr in sozialen Netzwerken gefunden.

"Es ist eine schwierige, schwierige Abw├Ągung", sagte Buhrow. Eine Moderation w├╝rde aber in jedem Fall zu einer unangebrachten Politisierung der Sendung f├╝hren. Allerdings erw├Ąge man, El-Hassan als Autorin f├╝r "Quarks" arbeiten zu lassen, sagte Buhrow ÔÇô also nicht vor, sondern hinter der Kamera.

Al-Kuds-Demos in Berlin: Offener Antisemitismus

Bei den allj├Ąhrlichen Al-Kuds-Demonstrationen in Berlin waren in der Vergangenheit immer wieder antisemitische Parolen gerufen und Symbole der pro-iranischen libanesischen Hisbollah-Bewegung gezeigt worden.

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Der ganze Fall war durch Berichterstattung der "Bild" ins Rollen gekommen: Die Zeitung hatte bekannt gemacht, dass die Journalistin vor mehreren Jahren bei einer Al-Kuds-Demo in Berlin war. Daraufhin hatte sich El-Hassan von der Demo im Jahr 2014 distanziert.

Der WDR teilte anschlie├čend mit, dass er den geplanten Start der Moderation von El-Hassan bei der Wissenschaftssendung "Quarks" vorerst aussetze. Eigentlich h├Ątte die 28-J├Ąhrige im November anfangen sollen.

El-Hassan hinter der Kamera: Kritik an WDR-Entscheidung

Zahlreiche Rundfunkratsmitglieder meldeten sich zu Wort und kritisierten ganz ├╝berwiegend, dass El-Hassan weiter f├╝r den WDR t├Ątig sein solle. Sie k├Ânne weder vor noch hinter der Kamera einen Platz haben. "Wir d├╝rfen doch nicht so tun, als ob es unterschiedlich wichtige Aufgabenbereiche im WDR gibt", hie├č es in einer Wortmeldung.

Damit tue sich der WDR keinen Gefallen. Das Problem seien weniger die Jugends├╝nden als die Bekundungen aus neuester Zeit. Man k├Ânne israelkritisch sein, aber Freude ├╝ber Gewalt gegen Israel sei auf keinen Fall zu tolerieren.

Der Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber sagte: "Antisemitische Positionen k├Ânnen und d├╝rfen im WDR keinen Platz haben." Daran lasse man nicht r├╝tteln. Wie man dann im Detail eine Personalentscheidung treffe, sei nicht Sache des Rundfunkrates.

"Die Entscheidung k├Ânnen wir Ihnen hier und heute nicht abnehmen", sagte er an Buhrow gewandt. Die Grundrichtung der Wortmeldungen sei aber deutlich gewesen. Er w├╝nsche sich eine f├╝r alle Seiten akzeptable L├Âsung.

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Von Michael Hartke

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