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Art Cologne: Klimaschützer nutzen Kunstmesse-Auftakt für Protest

Art Cologne  

Klimaschützer nutzen Kunstmesse-Auftakt für Protest

17.11.2021, 16:08 Uhr | dpa, cco

Art Cologne: Klimaschützer nutzen Kunstmesse-Auftakt für Protest. Die internationale Kunstmesse Art Cologne findet in diesem Jahr mit 3G-Regel statt. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Die internationale Kunstmesse Art Cologne findet in diesem Jahr mit 3G-Regel statt. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Zum ersten Mal seit Pandemie-Ausbruch öffnet die Art Cologne wieder ihre Pforten. Klimaschützer nutzten den Auftakt von Deutschlands größter Kunstmesse für eine Protestaktion.

Nach mehrmaligem Verschieben wegen der Corona-Pandemie hat die größte deutsche Kunstmesse Art Cologne wieder geöffnet. Bis zum Sonntag zeigen rund 150 Galerien und Händler aus mehr als 20 Ländern ihr Werke – von der Klassischen Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Zuletzt hatte die Messe im April 2019 stattgefunden – dann verhinderte Corona mehrere Comeback-Versuche.

"Für mich und das ganze Kunstmesse-Team ist das ein besonderer Moment", sagte Direktor Daniel Hug am Mittwoch. "Wir haben unsere Aussteller und die vielen Kunstbegeisterten, die unsere Messe immer besuchen, zu lange nicht mehr gesehen."

Köln: Fridays for Future nutzt Auftakt für Protestaktion

Begleitet wurde der Auftakt von einer Protestaktion der Klimabewegung Fridays for Future. Mit einem sechs Meter großen Gemälde protestierte diese gegen den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier. Bei dem Spaziergang durch Köln wurde das Werk des Künstlerpaars Helge & Saxana vom Domplatz bis zur Messehalle getragen. Es zeigt, wie ein Braunkohlebagger die Region zerstört.

Die Aktion sollte auf das durch den Kohleabbau bedrohte Dorf Lützerath aufmerksam machen, sagte eine Sprecherin. Klimaaktivisten demonstrieren seit langem dagegen, dass der Ort dem Braunkohleabbau weichen soll.

Zukunftsspaziergang durch Köln (Quelle: dpa)Klimaaktivisten tragen das Bild des Künstlerpaares Helge & Saxana durch Köln in Richtung der Art Cologne. Foto: Federico Gambarini/dpa

Art Cologne: Rege Beteiligung trotz Pandemie

Ungebrochen trotz Corona scheint das Interesse der Galeristen. Nur sehr wenige hätten Hug zufolge von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, von ihrer Teilnahmezusage zurückzutreten, als klar war, dass die Messe verschoben werden müsse. Was den erwarteten Rückgang der Besucherzahlen angehe, sei eine zuverlässige Einschätzung noch schwierig. Der neue Messe-Termin im November solle auf jeden Fall auch im nächsten Jahr bestehen bleiben.

Für die Art Cologne gilt die 3G-Regel. Sprich: Zutritt haben nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Auf den Gängen - die zudem verbreitert wurden – gilt Maskenpflicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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