• Home
  • Regional
  • K├Âln
  • K├Âln: Volt-Sprecher will K├Âlnern das Autofahren vermiesen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextGro├če ├ťberraschung in WimbledonSymbolbild f├╝r einen TextSchiff zerbricht: 27 Seeleute vermisstSymbolbild f├╝r einen TextRegierung r├Ąt zu NotstromaggregatenSymbolbild f├╝r einen TextPolit-Prominenz bei Adels-TrauerfeierSymbolbild f├╝r einen TextHandball-WM: Das sind die DHB-GegnerSymbolbild f├╝r einen TextZehn Millionen Euro beim Lotto am SamstagSymbolbild f├╝r einen TextMassenschl├Ągerei auf "Karls Erdbeerhof"Symbolbild f├╝r einen TextReiten: Olympiasiegerin disqualifiziertSymbolbild f├╝r einen TextKilometerlange Schlange an FlughafenSymbolbild f├╝r einen TextSchauspieler Joe Turkel ist totSymbolbild f├╝r einen TextFu├čg├Ąnger von Auto ├╝berrollt ÔÇô totSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserZigaretten knapp: Diese Marken betroffenSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

"Wir wollen Autofahren in K├Âln unattraktiv machen"

Von Michael Hartke

25.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Autos stehen auf der Inneren Kanalstra├če im Stau: Das K├Âlner Ratsb├╝ndnis will den Durchgangsverkehr neu regeln.
Autos stehen auf der Inneren Kanalstra├če im Stau: Das K├Âlner Ratsb├╝ndnis will den Durchgangsverkehr neu regeln. (Quelle: Marcel Kusch/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Aktuell besch├Ąftigt sich die K├Âlner Politik mit der Frage: Wie kann man den Autoverkehr reduzieren? Eine L├Âsung: Der Durchgangsverkehr soll k├╝nftig auf Hauptverkehrsachsen fahren. Die B├╝ndnispartner CDU und Volt sind sich dar├╝ber uneinig.

K├Âln soll bis 2035 Klimaneutral werden. Das ist zumindest das Ziel, das sich das Ratsb├╝ndnis aus Gr├╝nen, CDU und Volt gesetzt hat. Einen gro├čen Anteil, um dieses Ziel zu erreichen, soll die Reduzierung des Autoverkehrs haben. Geht es nach der Volt-Fraktion und der CDU, sollen Autos auf die Hauptverkehrsachsen zur├╝ckgedr├Ąngt werden.

Um diese zu ermitteln, hat die Stadtverwaltung das Stadtgebiet in sieben Korridore eingeteilt. Wichtig sind in K├Âln beispielsweise die Universit├Ątsstra├če und Innere Kanalstra├če, aber auch die ├ľstliche Zubringerstra├če, die Zoobr├╝cke und die Frankfurter Stra├če auf der rechten Rheinseite. Hier fahren im Schnitt mehr als 40.000 Fahrzeuge pro Tag, hat die Verwaltung ermittelt.

K├Âln: Volt will Auto unattraktiv machen und Alternativen schaffen

Auf diese Hauptverkehrsachsen soll der Pkw-Verkehr in Zukunft ausweichen. Andere Stra├čen sollen, wenn es nach Volt K├Âln geht, Radfahrern und Fu├čg├Ąngern vorbehalten sein. Lediglich Anwohner m├╝ssten weiterhin auch in Seitenstra├čen fahren k├Ânnen.

"Wir wollen Autofahren in K├Âln unattraktiv machen", sagt der verkehrspolitische Sprecher der K├Âlner Volt-Fraktion Max Pargmann gegen├╝ber t-online. "Gleichzeitig m├╝ssen aber auch attraktive Alternativen geschaffen werden."

Dazu geh├Ârt ein deutlich besseres Busnetz. K├Âln solle wesentlich mehr Busspuren bekommen. Das sei schneller umzusetzen als gro├če Stadtbahn-Projekte. Au├čerdem sieht seine Partei vor, 75 Kilometer neue Radwege pro Jahr zu bauen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Liebe Regierung, Herr Melnyk ist untragbar"
Ranga Yogeshwar: Der Wissenschaftsjournalist hat einen Appell mit der ├ťberschrift "Waffenstillstand jetzt!" unterschrieben.


Ziel: ├ľPNV soll schneller als das Auto sein

Pargmann hofft dadurch, dass sich der Pkw-Verkehr langfristig reduziert. "Wenn ich sehe, ich komme mit den Alternativen zum Auto schneller ans Ziel, dann wird der ├ľPNV per se attraktiver", ist Pargmann ├╝berzeugt. Auch f├╝r Autofahrer h├Ątte das nach seiner Ansicht positive Folgen. Die Fahrzeit werde mit einer sinkenden Zahl an Autos nach und nach wieder sinken.

Weniger gl├╝cklich zeigt sich der B├╝ndnispartner CDU. Deren verkehrspolitische Sprecherin Teresa De Bellis-Olinger widerspricht im Gespr├Ąch mit t-online dem B├╝ndnispartner. Das Ziel des Grundnetzes f├╝r den motorisierten Individualverkehr sei nicht, das Auto aus der Stadt zu verbannen.

B├╝ndnispartner CDU widerspricht: "Wollen Auto nicht verbannen"

Der Antrag, der im ├ťbrigen eine Initiative der K├Âlner CDU-Fraktion war, ziele vor allem darauf ab, den Stra├čenraum in K├Âln neu aufzuteilen. "Mit dem Antrag, ein Grundnetz f├╝r den motorisierten Individualverkehr einzurichten, wollen wir vor allem den Durchgangsverkehr in der Stadt regeln."

Der solle nicht ├╝ber alle Stra├čen der Stadt laufen, sondern haupts├Ąchlich ├╝ber gro├če Ausfallstra├čen wie die Aachener Stra├če oder die Rheinuferstra├če. "Auf der Rheinuferstra├če kann man deshalb auch keine Fahrradspur einrichten. Das w├╝rde die Leistungsf├Ąhigkeit dieser wichtigen Verkehrsachse reduzieren", sagt De Bellis. In dem Zusammenhang m├╝sse man schauen, wie sich die Reduzierung des Verkehrs auf der einen Seite auf die ├╝brigen Stra├čen auswirkt.

Damit der Verkehr auf den gro├čen Stra├čen dann trotz mehr Autos weiter gut flie├čt und niemand auf Wohngebiete ausweicht, m├╝ssten die Ampelschaltungen und, wo n├Âtig, die Verkehrsf├╝hrung optimiert werden, so De Bellis.

Konsequenz: Mehr Gr├╝n und Raum f├╝r die Menschen

Wenn der Autoverkehr dann neu verteilt ist, strebt die CDU an, den Stadtraum neu aufzuteilen. Es soll mehr Raum f├╝r Menschen geben, Platz f├╝r Au├čengastronomie und mehr Gr├╝n. Auch sogenannte "Shared Spaces" sind im Gespr├Ąch.

In solchen Bereichen bewegen sich alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt auf der gesamten Verkehrsfl├Ąche. Jeder nimmt auf den anderen besondere R├╝cksicht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Michael Hartke
Von Carlotta Cornelius
CDU

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website