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Marschs Warnung an Henrichs: Mit Paris-Gefühl gegen Fürth

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Marschs Warnung an Henrichs: Mit Paris-Gefühl gegen Fürth

22.10.2021, 12:24 Uhr | dpa

Marschs Warnung an Henrichs: Mit Paris-Gefühl gegen Fürth. Jesse Marsch

Leipzigs Trainer Jesse Marsch nach dem Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Das Spiel gegen den sieglosen Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth könnte bei Vizemeister RB Leipzig so etwas wie die große Chance für die zweite Reihe werden. Doch vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) holte sich in Benjamin Henrichs ausgerechnet einer jener selten berücksichtigten Profis eine öffentliche Ansage von seinem Trainer Jesse Marsch ab.

"Ich habe viel mit Benni gesprochen. Er hat viel über Social Media und in den Medien gesprochen. Das ist die Entscheidung eines Spielers, das so zu machen. Ich nehme das nicht persönlich. Mein Ziel mit Social Media ist, immer positiv über andere zu sein", sagte der 47-Jährige am Freitag. Henrichs hatte zuvor in einem Interview mit dem "Kicker" sowie mit mehrdeutigen Postings in den sozialen Medien für Unruhe gesorgt.

Der 24-Jährige ist mit seiner Reservistenrolle derart unzufrieden, dass er an einen Wechsel im Winter denkt. "Es ist nicht mein Anspruch, in zwei Monaten nur 20 Minuten zu haben. Mit 24 bin ich in einem Alter, in dem ich Woche für Woche spielen will", sagte Henrichs. Auch am Dienstag in der Champions League bei Paris Saint-Germain wurde der Defensivspieler erst in der 83. Minute eingewechselt.

Henrichs war vor allem auf Betreiben von Ex-Trainer Julian Nagelsmann an den Cottaweg gewechselt. Marsch begründete den Rückstand des fünfmaligen Nationalspielers mit dessen Olympia-Teilnahme. "Ich habe Benni da unterstützt, aber er hat wichtige Zeit mit der Mannschaft verloren und war dann verletzt", sagte der Coach. Vor etwa drei Wochen habe er ein Gespräch mit Henrichs geführt.

"Ich habe ihm gesagt, ganz ehrlich, ich bin nicht sicher, was deine Qualität ist und wie viel du unserer Mannschaft helfen kannst, weil ich ihn nur im Training kenne", sagte Marsch. "Wahrscheinlich werde ich noch einmal mit Benni reden. Aber die Spieler sind Männer. Sie brauchen keinen Trainer, der ihnen sagt, was sie auf Social Media oder in Interviews sagen sollen. Sie können alles sagen."

Trotz des Wirbels, das sagte Marsch ausdrücklich, sei Henrichs durchaus eine Option für das Spiel gegen Fürth. Für den Trainer seien drei Dinge wichtig: Laufleistung und Intensität, die Persönlichkeit auf dem Platz, die Disziplin mit dem Matchplan. Wer all diese Dinge in jedem Training und Spiel einbringt, hat beste Chancen auf einen Platz in der Startelf.

Das Spiel in Paris führte Marsch trotz der unglücklichen Niederlage als bestes Beispiel an. "Wie wir als Gruppe alles füreinander gegeben haben, war ein großer Fortschritt. Das müssen wir in jedem Spiel so machen", sagte der Amerikaner. "Wir waren gut im Ballbesitz und gegen den Ball viel intensiver als zuletzt." Das müsse man auch gegen Fürth zeigen und einen Sieg holen.

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