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Nürnberg: Fußgänger auf A3 soll auf Polizei losgegangen sein – Vollsperrung


Zwei Polizisten in Klinik
Mann spaziert über A3 – dann wird er rabiat

Von t-online, dan

23.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Polizeikontrolle auf der Autobahn (Symbolbild): Die mutmaßlichen Schleuser flohen vor der Polizei auf der A4.Vergrößern des BildesPolizei auf der Autobahn (Symbolbild): Ein Mann ist am Samstag über die A3 spaziert, danach soll er sich eine Rangelei mit der Polizei geliefert haben. (Quelle: Fotostand/Reiss/imago-images-bilder)
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Die Polizei ist bei Nürnberg ausgerückt, weil ein Mann auf der A3 spazieren gegangen ist. Der Einsatz ist darauf völlig eskaliert.

Nicht etwa wegen eines Staus oder eines Unfalls ist die Verkehrspolizei am Samstagmorgen bei Nürnberg ausgerückt – sondern wegen eines Fußgängers auf der Autobahn. Der Mann hat aber offenbar keinerlei Verständnis für die Aufregung und den Polizeieinsatz gehabt. Er soll zwei Beamte noch auf der A3 derart heftig angegriffen haben, dass diese im Krankenhaus landeten, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Zunächst hatten demnach gegen 9.15 Uhr mehrere Autofahrer ein Notruf abgesetzt, weil der 31-Jährige auf Höhe der Anschlussstelle Nürnberg-Mögeldorf die Autobahn in Richtung Regensburg entlang lief. Daraufhin seien mehrere Streifen ausgerückt, die den Verkehr zunächst abbremsten und den Mann schließlich ansprachen, so die Polizei weiter.

Rangelei mitten auf der Fahrbahn

Als die Beamten den Mann baten, in den Streifenwagen zu steigen, sei der vom Seitenstreifen mitten auf die Fahrbahn gerannt. Als die Polizisten ihn stoppen wollte, habe der Mann zwei Streifenpartner derart heftig angegriffen, dass sie ihn nur mit ihrem Einsatzstock und Pfefferspray überwältigen konnten, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Einer der beiden Beamten zog sich Schürfwunden und Prellungen hinzu, sein Kollege erlitt eine "knöcherne Verletzung". Was damit genau gemeint ist, blieb in der Pressemitteilung unklar. Bekannt ist aber, dass die Verletzungen so schwer waren, dass beide Polizisten ihren Dienst abbrechen mussten. Sie seien mit Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert worden.

Auch der 31-Jährige musste nach dem Einsatz ins Krankenhaus – mit einer Platzwunde am Kopf. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der Körperverletzung gegen ihn. Der Tatverdächtige habe sich während des mutmaßlichen Angriffs in einem psychischen Ausnahmezustand befunden. Die Autobahn war während dem Einsatz für 45 Minuten in Richtung Regensburg voll gesperrt.

Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 23. März 2024
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