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Nürnberg: Radfahrer demonstrieren auf Frankenschnellweg – Verkehrschaos


Protest gegen Ausbau
Radfahrer sorgen für Chaos auf Frankenschnellweg

Von t-online, son

03.04.2024Lesedauer: 1 Min.
Radfahrer auf dem Frankenschnellweg: Im Feierabendverkehr kam es daher zu massiven Beeinträchtigungen.Vergrößern des BildesRadfahrer auf dem Frankenschnellweg: Im Feierabendverkehr kam es zu massiven Beeinträchtigungen. (Quelle: IMAGO)
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Erst am Dienstag lehnt der VGH eine Klage gegen den Ausbau des Frankenschnellwegs ab. Die Reaktion vom Umweltorganisationen lässt nicht lange auf sich warten.

Eine Versammlung von Fahrradfahrern hat am Mittwochabend auf dem Frankenschnellweg in Nürnberg für Behinderungen im Feierabendverkehr gesorgt. Wie ein Reporter vor Ort berichtet, beteiligten sich an der Protestaktion gegen den kreuzungsfreien Ausbau des innerstädtischen Verlaufs der Autobahn 73 unter anderem Mitglieder von "Extinction Rebellion" und weiteren Umweltorganisationen.

Nach Angaben der Polizei fuhren die Teilnehmer ab 17 Uhr zunächst vom Kreuzungsbereich des Frankenschnellwegs mit der Schwabacher Straße in Richtung Jansenbrücke. Anschließend sei vorgesehen, dass die Radler zurück zum Startpunkt fahren. Das Ende der Demo ist für 21 Uhr geplant. Die Protestaktion sorgte – wie im Vorfeld bereits vermutet – für erhebliche Behinderungen des Verkehrs auf dem ohnehin schon staugeplagten Abschnitt der A73.

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Erst am Dienstag hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München im langjährigen Streit über den Ausbau des Frankenschnellwegs zwei Klagen abgewiesen. Ein Anwohner sowie der Bund Naturschutz hatten diesen mit ihren Einwänden zu verhindern versucht. Sie argumentierten unter anderem, dass eine Erweiterung noch mehr Verkehr in Nürnberg anziehen würde und die zeitweise hohen Stickoxidwerte der Stadtluft weiter verschlechtern könnte. Zudem wurden die Kosten in Höhe von rund 700 Millionen Euro kritisiert.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 3. April 2024
  • Mit Material der Deutschen Presse-Agentur
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