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Nürnberg: Diese Sehenswürdigkeiten sollten Touristen sich anschauen

Sightseeing und Tourismus  

Sehenswürdigkeiten in Nürnberg, die Touristen sehen sollten

27.11.2019, 12:23 Uhr | vss , t-online.de

Nürnberg: Diese Sehenswürdigkeiten sollten Touristen sich anschauen. Die Kaiserburg in Nürnberg: Sie ist Teil der Doppelburg und gehört zu den Bayerischen Schlössern. (Quelle: imago images/blickwinkel/McPhoto/M. Gann)

Die Kaiserburg in Nürnberg: Sie ist Teil der Doppelburg und gehört zu den Bayerischen Schlössern. (Quelle: blickwinkel/McPhoto/M. Gann/imago images)

Nürnberg liegt im Norden Bayerns und überzeugt vor allem Touristen immer wieder mit tollen Sehenswürdigkeiten. Von diesen gibt es so einige, die man sich bei einem Besuch unbedingt mal anschauen sollte.

1. Kaiserburg Nürnberg

Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt. Man hat schon von Weitem einen tollen Blick auf die Doppelburg. Sie besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Früheste bauliche Spuren stammen aus der Zeit um 1.000. Die Burg ist nach Norden hin teil der Stadtbefestigung und ringsherum grenzt sie an Gräben. Von der Kaiserburg hat man einen Blick auf die Altstadt und das darunter liegende Handwerkerviertel in Nürnberg.

Heute gehört die Doppelburg zur Bayerischen Schlösserverwaltung und steht vor allem dem Tourismus in Nürnberg zur Verfügung. Die rund 65.000 Quadratmeter große Anlage ist jedoch auch ein bedeutender Ort für Pflanzen und Tiere. Rund 1.400 verschiedene Arten mit beeindruckender Vielfalt konnten hier nachgewiesen werden.

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2. Albrecht-Dürer-Haus

Auf der rechten Seite befindet sich das Alfred-Dürer-Haus: Gegenüber liegt die Kaiserburg mit Heidenturm und Sinwellturm sowie das Pilatushaus. (Quelle: imago images/imagebroker)Auf der rechten Seite befindet sich das Alfred-Dürer-Haus: Gegenüber liegt die Kaiserburg mit Heidenturm und Sinwellturm sowie das Pilatushaus. (Quelle: imagebroker/imago images)

Das Albrecht-Dürer-Haus in der Altstadt wurde gegen 1420 als Wohnhaus von Albrecht Dürer errichtet. Dort hauste er mit seiner Frau, seiner Mutter und mit Lehrlingen, Gesellen und Hausangestellten. Das Haus diente Dürer auch als Arbeitsstätte, ist heute jedoch ein bedeutender und einzigartiger Gedenkort. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Alfred-Dürer-Haus stark zerstört, doch bereits bis 1959 wieder aufgebaut.

Das dort befindliche Museum des Künstlers ist fußläufig von der Kaiserburg erreichbar, direkt am Tiergärtnertorplatz. 

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3. Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Die Nazi-Kongresshalle am Dutzendteich-See: Es ist Teil des Dokumentationszentrums. (Quelle: imago images/Westend61)Die Nazi-Kongresshalle am Dutzendteich-See: Es ist Teil des Dokumentationszentrums. (Quelle: Westend61/imago images)

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ist ein Museum in Nürnberg im Nordflügel der von den Nationalsozialisten konzipierten Kongresshalle. Hintergrund ist, dass die Nazis von 1933 bis 1938 ihre Reichsparteitage in Nürnberg abhielten. Noch heute zeugen gigantische Baureste von der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten. Heute finden aber regelmäßig Ausstellungen und Bildungsangebote in dem Museum statt, etwa zum Thema Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Massenmord und mehr. Das Dokumentationszentrum hat es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, zu zeigen, wer die Opfer der damaligen Zeit sind. Dazu gibt es unter anderem Workshops. 

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4. Frauenkirche Nürnberg

Die Frauenkirche zur Weihnachtszeit: Die Kirche Unserer Lieben Frau steht an der Ostseite des Hauptmarktes. (Quelle: imago images/Christian Kober)Die Frauenkirche zur Weihnachtszeit: Die Kirche Unserer Lieben Frau steht an der Ostseite des Hauptmarktes. (Quelle: Christian Kober/imago images)

Die Frauenkirche ist eine Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau im Herzen Nürnbergs. Sie ist eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt an der Ostseite des Hauptmarkts. Sie liegt unweit entfernt vom Spielzeugmuseum. Die Frauenkirche wurde bereits ab 1352 im Gotischen Stil erbaut. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Kirche auch zur Weihnachtszeit, denn dann spricht das Christkind den Prolog auf der Empore der Frauenkirche und eröffnet damit den Nürnberger Christkindlesmarkt.

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5. Schöner Brunnen

Schöner Brunnen auf dem Hauptmarkt: Der Schöne Brunnen ist im Stil der Gotik erbaut worden und ein Augenmerk auf dem zentralen Platz. (Quelle: imago images/Marius Schwarz)Schöner Brunnen auf dem Hauptmarkt: Der Schöne Brunnen ist im Stil der Gotik erbaut worden und ein Augenmerk auf dem zentralen Platz. (Quelle: Marius Schwarz/imago images)

Der Schöne Brunnen in Nürnberg ist eine wichtige Sehenswürdigkeit und gehört zur Historischen Meile Nürnbergs. Er befindet sich am Rande des Hauptmarktes direkt neben dem Nürnberger Rathaus. Der Schöne Brunnen ist rund 19 Meter hoch und hat die Form einer gotischen Kirchturmspitze, weshalb er sich auch ins Bild der naheliegenden Frauenkirche perfekt eingliedert. Erbaut wurde er bereits 1385. Ein Wahrzeichen ist er aber jedoch vor allem deshalb, weil er auch als Glücksbrunnen gilt. Die Glücksringe aus Messing, die den gotischen Brunnen zieren, sollen dazu beitragen, dass Wünsche in Erfüllung gehen.

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6. Handwerkerhof

Eingang zum Handwerkerhof: Dort befindet sich auch die beliebte Gaststätte Bratwurstglöckl. (Quelle: imagebroker/Helmut Corneli)Eingang zum Handwerkerhof: Dort befindet sich auch die beliebte Gaststätte Bratwurstglöckl. (Quelle: imagebroker/Helmut Corneli)

Mitten in der Nürnberger Innenstadt befindet sich der Handwerkerhof. Umrahmt von Türmen und Mauern der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Hier kann ausgiebig gebummelt werden, denn der Hof ist gar wie eine kleine Stadt am Königstor – und so wird der Handwerkerhof auch immer wieder genannt. Es gibt Glasmalerei, Töpferei, Zinngießerei und mehr zu sehen. Vor allem das traditionelle Lebküchnern lockt immer wieder Besucher an. Zur Zeit des Nürnberger Christkindlesmarktes ist der Besucheransturm am höchsten.

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7. St. Sebald

Die Sebalduskirche von innen: Die Kirche St. Sebald wurde in den letzten Jahr oft umgebaut und ist nun deutlich höher als zur Anfangszeit. (Quelle: imagebroker/Martin Siepmann)Die Sebalduskirche von innen: Die Kirche St. Sebald wurde in den letzten Jahr oft umgebaut und ist nun deutlich höher als zur Anfangszeit. (Quelle: imagebroker/Martin Siepmann)

Die älteste Pfarrkirche in Nürnberg trägt den Namen St. Sebald, auch Sebalduskirche genannt. Sie steht im Herzen der Stadt, und das schon seit dem 13. Jahrhundert. Gegen 1480 hat St. Sebald seine endgültige Gestalt angenommen. Im Inneren der Pfarrkirche befindet sich das Grab des Stadtheiligen Sebaldus. Schon von Weitem hat man einen tollen Blick auf die Kirche, die sich westlich vor dem Rathaus befindet. In den letzten Jahrhunderten hat die Sebalduskirche einige Umbauten durchleben müssen, ist seitdem jedoch stetig gewachsen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Stadt Nürnberg

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