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Ansbach/Nürnberg: Junge Männer handeln mit Darknet-Drogen

Erinnert an bekannte Netflix-Serie  

Junge Männer handeln mit Darknet-Drogen – Festnahme

01.09.2021, 14:13 Uhr | t-online

Ansbach/Nürnberg: Junge Männer handeln mit Darknet-Drogen. Eine Person schüttet Tabletten aus einer Dose in die Hand (Symbolbild): Besonders mit Beruhigungsmitteln soll ein Duo aus Ansbach einen illegalen Drogenhandel betrieben haben. (Quelle: imago images/Chromorange)

Eine Person schüttet Tabletten aus einer Dose in die Hand (Symbolbild): Besonders mit Beruhigungsmitteln soll ein Duo aus Ansbach einen illegalen Drogenhandel betrieben haben. (Quelle: Chromorange/imago images)

Sie hatten große Mengen an illegalen Drogen im Internet bestellt, um sie dann weiterzuverkaufen: In Ansbach haben Ermittler zwei junge Männer festgenommen, die einen regen Drogenhandel betrieben haben sollen.

In Ansbach bei Nürnberg sind zwei junge Männer festgenommen worden, die mit illegalen Drogen gehandelt haben sollen, die sie zuvor aus dem sogenannten Darknet – einem versteckten Teil des Internets – bestellt haben sollen.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch mitteilte, hatten Beamte der Kripo das Duo offenbar schon länger im Visier. Die beiden 21-jährigen Verdächtigen sollen demnach seit über einem Jahr im Darknet "verschiedenste Drogen" bestellt und an unterschiedliche Abnehmer, etwa Konsumenten, verkauft haben.

Besonders von einer Droge hatten die beiden jungen Männer viel bestellt: Tabletten der Marke "Xanax". Dabei handelt es sich laut Polizei um ein Beruhigungsmittel "aus dem Bereich der Benzodiazepine". Enthalten die Tabletten mehr als ein Milligramm des Wirkstoffs, sind sie illegal. Die bestellten Tabletten der jungen Männer hingegen hätten eine sechs- bis achtmal höhere Dosis gehabt. Auch Amphetamine hätte das Duo bestellt und an Konsumenten weiterverkauft, wie ein Sprecher der Polizei t-online sagte.

Duo sitzt nun in Untersuchungshaft

Durch "intensive Ermittlungen" sei die Polizei den beiden Männern auf die Spur gekommen. Sie wurden mittlerweile festgenommen und sitzen wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Betäubungsmittel in Haft. Außerdem seien Beweismittel sichergestellt worden.

Der Fall erinnert an die von Netflix in der Serie "How to Sell Drugs Online (Fast)" verfilmte Geschichte eines jungen Mannes. Der Hauptcharakter gründete aus seinem Elternhaus heraus einen großen Online-Drogenshop und verdiente damit zeitweise viel Geld.

Verwendete Quellen:

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