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Am Ende steigt "der Puls": "Club"-Jubel nach dem Geistersieg

Von dpa
04.12.2021Lesedauer: 2 Min.
1. FC Nürnberg - Holstein Kiel
Die Nürnberger Spieler bejubeln das Tor zum 2:0 vor der leeren Nordkurve. (Quelle: Matthias Merz/dpa/dpa-bilder)
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Robert Klauß und seinen glücklichen Nürnberger Fußball-Profis fehlte nur der gemeinsame Jubel mit den Zuschauern zum perfekten Happy-End nach dem letzten Heimspiel des Jahres. "Die Fans haben uns extrem gefehlt", sagte der Trainer nach dem verdienten 2:1 (1:0) gegen Holstein Kiel, mit dem der "Club" in der 2. Bundesliga auf Tuchfühlung zu den begehrten Aufstiegsplätzen blieb.

Gerade in der langen Nachspielzeit, als es nach dem Anschlusstor der Gäste durch Julian Korb (88. Minute) in nasskaltem Nieselregen noch einmal eng wurde, hätte den FCN-Profis lautstarke Unterstützung von den Rängen gut getan. "In den letzten Minuten hatte ich schon Puls. Es kann immer noch einer durchrutschen", gestand Klauß.

Insgesamt jedoch gelang dem "Club" überzeugend die Rückkehr in den Geisterspielbetrieb. Klauß gab seinem Team als Schulnote "eine Zwei" für einen engagierten und konzentrierten Auftritt. "Es war gut, es hat Spaß gemacht zuzuschauen. Wir waren aktiv, wir hatten gute Umschaltmomente, wir haben die Tore echt schön herausgespielt. Ich bin echt zufrieden damit, wie wir es gemacht haben", sagte Klauß.

Einziges Manko war die Torausbeute. "Wir hätten das Spiel vorher schon zumachen können", klagte Klauß. Vor allem Mats Möller Daehli agierte im Abschluss unglücklich. Immerhin erledigten die Stürmer Manuel Schäffler (6.) und Erik Shuranov (62.) ihren Hauptjob.

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"Wir haben uns diesen Sieg gemeinsam erkämpft. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und uns dafür mit drei Punkten belohnt", kommentierte Shuranov. Der sehr präsente und viel fürs Team arbeitende Schäffler freute sich, dass "die kleine Durststrecke" beendet werden konnte.

"Leider waren die Fans nicht dabei. Diese Atmosphäre fehlt uns einfach", sagte der Mittelstürmer. Klauß erkannte für sich als Coach immerhin auch einen positiven Effekt im leeren Max-Morlock-Stadion: "Ich konnte mit dem Coaching viele Spieler auf dem Platz erreichen."

Ein Lob gab es vom Trainer für Mario Suver. Der 22-Jährige musste früh Asger Sörensen ersetzen, der mit Magenkrämpfen den Platz verließ. Suver erledigte seinen Job im Abwehrzentrum an der Seite von Christopher Schindler bestens. "Suver hat ein super Spiel gemacht. Das war eine starke Leistung", lobte Klauß das Abwehrtalent.

Zwei knifflige Auswärtsaufgaben warten jetzt noch auf den "Club" vor Weihnachten. Gegen Schalke und Aue geht es dabei um die Position, aus der Klauß mit seiner Mannschaft im neuen Jahr angreifen kann. "Wir fahren nach Schalke, um dort etwas zu holen und am besten, um zu gewinnen", sagte Außenverteidiger Tim Handwerker kämpferisch: "Wenn wir so geschlossen als Team auftreten, dann wird es für jeden Gegner gegen uns schwer. Dann ist auch auf Schalke etwas möglich."

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