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Kommentar zu Bruno Labbadia: Damit tut der VfB sich keinen Gefallen


Damit tut der VfB Stuttgart sich keinen Gefallen

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Von Michael Ströbel

06.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Bruno Labbadia im Stadion (Archiv): Schon direkt nach seiner Vorstellung schlägt dem neuen VfB-Trainer starker Wind entgegen.
Bruno Labbadia im Stadion (Archiv): Schon direkt nach seiner Vorstellung schlägt dem neuen VfB-Trainer starker Wind entgegen. Er ist zum Siegen verdammt. (Quelle: IMAGO/nordphoto.GmbH / gumzmedia)
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Schlagzeilen
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Bei den VfB-Fans liegen nach der Entlassung von Sven Mislintat und der Verpflichtung von Bruno Labbadia die Nerven blank. Das war zu erwarten.

Der VfB Stuttgart verpflichtet Bruno Labbadia – und die Beiträge in den einschlägigen Internetforen und auch auf Twitter überschlagen sich. Vor Verwunderung ob der langen Vertragslaufzeit, vor Wut auf die Verantwortlichen rund um den Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle und Präsident Claus Vogt und vor Unverständnis ob des "einschlägig bekannten Namens".

Selten dürfte einem Trainer noch vor seinem Dienstantritt so viel Gegenwind entgegengeschlagen sein wie dieser Tage Bruno Labbadia vonseiten der VfB-Fans. Und auch wenn sich etliche Anhänger im Ton vergreifen – die Kritik hat gute Gründe. Schließlich ist Labbadia in Stuttgart ein alter Bekannter.

Erstmals trainiert hat er die "Jungen Wilden" in der Saison 2010/2011, genauer gesagt am 13. Dezember 2010. Damals stand der VfB mit 12 Punkten auf dem Abstiegsplatz 17. Am Ende der Saison schaffte der Verein mit 42 Punkten und Rang 12 den souveränen Klassenerhalt. In der Saison darauf stand sogar Platz 6 für Labbadia und seine Jungs zu Buche.

VfB verabschiedet sich von Bundesliga-Elite

Doch der VfB verabschiedete sich gerade in diesen Jahren Schritt für Schritt immer weiter aus der Riege der Spitzenmannschaften der Fußballbundesliga. Der Fußball war zudem meist bieder und nicht sehr ansehnlich.

Das lag einerseits daran, dass der VfB nach der Meisterschaft und einigen Teilnahmen an der Champions League einen teuren Kader hatte – zu teuer, wie sich schnell herausstellte. Andererseits lag es aber auch daran, dass unter Bruno Labbadia die Jugendarbeit gefährlich vernachlässigt wurde. Prominentestes Beispiel: Ein gewisser Joshua Kimmich verließ in seiner Amtszeit den VfB Richtung RB Leipzig. Ein Bernd Leno wurde ebenfalls nach Leverkusen abgegeben.

All das spricht nicht gerade dafür, dass der beim VfB Stuttgart eingeschlagene Weg fortgeführt werden wird, junge Toptalente zu verpflichten, sie weiterzuentwickeln und irgendwann mit sattem Plus zu verkaufen – obgleich Alexander Wehrle das bei seinem Amtsantritt noch versprochen hatte. Der neue Sportdirektor Fabian Wohlgemuth muss sich in der Bundesliga ebenso erst beweisen.

Auch für Wehrle und Vogt könnte es ungemütlich werden

Klar ist aber auch: Der VfB Stuttgart steht aktuell auf dem Relegationsplatz und da zählen nur Erfolge. Die Entwicklung junger Spieler ist da erst mal zweitrangig. Dass man mit Labbadia dennoch den "üblichen Bundesligaweg" geht, ist für viele Fans und Beobachter nachvollziehbarer Weise enttäuschend. Will Bruno Labbadia die Fans und ihre Unterstützung für sich gewinnen, dann ist er zum Siegen verdammt.

Einen Gefallen haben sich die VfB-Entscheider mit dieser wenig innovativen Personalie und der langen Vertragslaufzeit gewiss nicht getan: Wer andere Reaktionen erwartet hat, als Entrüstung, der ist reichlich naiv oder kennt die Fanszene nicht. Alexander Wehrle und Claus Vogt werden also alle Daumen drücken (müssen), die sie haben. Denn bleiben die Siege aus, könnte es für alle drei ganz schnell ungemütlich werden in Stuttgart. Wenn es das nicht schon ist.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • transfermarkt.de: Bruno Labbadia
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Von Michael Ströbel
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