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Wolfsburger SPD fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria

"Gute Erfahrungen mit Integration"  

Wolfsburger SPD fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria

10.09.2020, 13:34 Uhr | t-online, ASS

Wolfsburger SPD fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. Eine Frau und ein Kind sitzen auf der griechischen Insel Lesbos auf der Straße: Nach der Zerstörung des Flüchtlingscamps Moria fordert die Wolfsburger SPD schnelle Hilfe für die Betroffenen. (Quelle: imago images/ANE Edition)

Eine Frau und ein Kind sitzen auf der griechischen Insel Lesbos auf der Straße: Nach der Zerstörung des Flüchtlingscamps Moria fordert die Wolfsburger SPD schnelle Hilfe für die Betroffenen. (Quelle: ANE Edition/imago images)

Die Wolfsburger SPD fordert nach der Zerstörung des Flüchtlingscamps Moria auf der griechischen Insel Lesbos schnelle Hilfe für die Betroffenen. Die Stadt habe viel Erfahrung mit der Aufnahme von Flüchtlingen. 

In Wolfsburg fordern Sozialausschuss-Vorsitzende und SPD-Landtagsabgeordnete, Immacolata Glosemeyer und der Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende und SPD-Bundestagsabgeordnete, Falko Mohrs, schnelle Hilfe für Geflüchtete auf der griechischen Insel Lesbos. Angesichts der dramatischen Zustände in dem abgebrannten Flüchtlingscamp Moria appellierten die beiden SPD-Politiker in einer Mitteilung an die Bundesregierung sowie die Europäische Union, schnellstmöglich zu handeln.

"Wenn Deutschland vorangeht und von den insgesamt 12.000 Bewohnern nur 2.000 Flüchtlingen eine neue Heimat gibt, dann würden dies für das Land Niedersachsen 200 Menschen sein", so Falko Mohrs. Lege man für eine weitere Verteilung den Königsteiner Schlüssel zugrunde, würde die Stadt Wolfsburg gerade einmal vier Flüchtlinge aufnehmen, erklärte der 36-Jährige weiter. Schon vor längerer Zeit hatte das Land Niedersachsen angeboten, eine größere Zahl von Geflüchteten aufzunehmen. Dies hatte Bundesinnenminister Seehofer jedoch untersagt. 

Wolfsburg hat Erfahrung mit Aufnahme von Geflüchteten

In Wolfsburg könne man auf ein dichtes Netz von engagierten und hilfsbereiten Menschen und Organisationen zurückgreifen, die bereits gute Erfahrungen mit der Integration von Geflüchteten hätten, erklärte Glosemeyer. Außerdem verfüge die Stadt über eine räumliche Infrastruktur, die derzeit nicht voll ausgelastet sei. 

"Gerade erst hat der Rat der Stadt Wolfsburg sich mit breiter Mehrheit zum 'Sicheren Hafen' erklärt", so Mohrs. Die Aufnahme von Menschen aus Moria könne Anlass für eine konkrete erste Hilfsmaßnahme sein. "Wir können jetzt nicht diskutieren, wie eine europäische Asylpolitik aussieht, sondern wir müssen jetzt eines geben: eine schnelle und unkomplizierte Hilfe", appellierte der Bundestagsabgeordnete. 

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