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Ältester Königspinguin der Welt: "Oma" stirbt in Wuppertal

Mit mindestens 46 Jahren  

Pinguin-Weibchen "Oma" in rekordverdächtigem Alter gestorben

18.11.2020, 19:30 Uhr | dpa

Ältester Königspinguin der Welt: "Oma" stirbt in Wuppertal. Das Königspinguin-Weibchen "Oma" steht auf einem Felsen im Wuppertaler Zoo (Archivbild): Laut Zoo war sie das älteste Königspinguin-Weibchen auf der Welt, das in einem Zoo lebte. (Quelle: dpa/Philipp/Grüner Zoo Wuppertal)

Das Königspinguin-Weibchen "Oma" steht auf einem Felsen im Wuppertaler Zoo (Archivbild): Laut Zoo war sie das älteste Königspinguin-Weibchen auf der Welt, das in einem Zoo lebte. (Quelle: Philipp/Grüner Zoo Wuppertal/dpa)

Sie war wohl der älteste Königspinguin der Welt: "Oma" wurde als Ei in der Antarktis aufgesammelt und lebte lange in Wuppertal. Nun ist das Pinguin-Weibchen mit vielen Altersleiden gestorben.

Trauer im Wuppertaler Zoo: Im rekordverdächtigen Alter von mindestens 46 Jahren ist das Königspinguin-Weibchen "Oma" im Grünen Zoo in Wuppertal gestorben. Das Tier war nach Recherchen der Einrichtung der mit Abstand älteste Königspinguin in einem Zoo weltweit.

In der Natur hätten sie eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren, sagte ein Zoosprecher am Mittwoch. Der lebende älteste Königspinguin in menschlicher Obhut ist nach seiner Kenntnis derzeit 37 Jahre alt.

Generationen von Tierpflegern betreuten "Oma" und ihre Artgenossen in Wuppertal, so dass heute nicht mehr bekannt ist, wie sie in jüngeren Jahren genannt wurde. Noch nicht aus dem Ei geschlüpft wurde sie in der Antarktis aufgesammelt. Ausgebrütet in Südafrika kam sie dann über die Niederlande 1975 im Alter von mindestens einem Jahr nach Wuppertal, als der Zoo zwölf Königspinguine für eine neue Anlage anschaffte. "Oma" hat dann selbst drei Jungtiere großgezogen.

Die Hochbetagte fraß in letzter Zeit kaum noch und nahm nicht mehr am Gruppenleben teil. Nachdem sich ihr Zustand trotz Behandlung nicht besserte, wurde sie vergangene Woche eingeschläfert. Ein deformierter Schnabel, Bewegungseinschränkung und Sehbehinderung durch den Grauen Star hätten sie in den letzten Jahren nicht abgehalten, aktiv am Leben der Kolonie teilzunehmen. Beim Gastspiel von Königspinguinen des Baseler Zoos 2018 habe sie sogar einen neuen Partner gefunden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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