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Nach Hochwasser in Wuppertal: Stadt soll krisensicherer werden

Nach Hochwasser  

Wuppertal soll krisensicherer werden

29.07.2021, 14:33 Uhr | t-online

Nach Hochwasser in Wuppertal: Stadt soll krisensicherer werden. Die Feuerwehr pumpt in Wuppertal einen Keller aus (Archivbild): Die Stadt möchte die Folgen des Klimawandels weiter in den Blick nehmen. (Quelle: dpa/Roberto Pfeil)

Die Feuerwehr pumpt in Wuppertal einen Keller aus (Archivbild): Die Stadt möchte die Folgen des Klimawandels weiter in den Blick nehmen. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa)

Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind zieht Konsequenzen aus dem Hochwasser, welches Nordrhein-Westfalen kürzlich heimgesucht hat. Eine Task-Force soll die Stadt auf solche Lagen vorbereiten.

Die Stadt Wuppertal möchte eine neue Strategie entwickeln, um auf die Folgen des Klimawandels besser vorbereitet zu sein. Das kündigte die Verwaltung am Donnerstag an. Demnach plant Oberbürgermeister Uwe Schneidewind für die Zukunft unter anderem einen besseren Hochwasserschutz. Eine Taskforce soll Konzepte entwickeln, nach den Sommerferien soll sie die Arbeit aufnehmen.

"Dieses Jahrtausendereignis zeigt uns, dass wir eine umfassende neue Strategie brauchen, angefangen von den Warnsystemen über Infrastrukturen bis zu den Gebäuden." Wichtig sei dabei weiterhin das Konzept der "Schwammstadt" mit entsiegelten Flächen, Gründächern und Freiräumen für Gewässern, um mit starken Regenmassen besser klarzukommen, heißt es.

Getränke werden für Helfer*innen angeboten: In der Stadt herrscht große Unterstützung. (Quelle: Stadt Wuppertal)Getränke werden für Helfer*innen angeboten: In der Stadt herrscht große Unterstützung. (Quelle: Stadt Wuppertal)

Darüber hinaus sollen zusammen mit der Bergischen Universität Frühwarnsysteme entwickelt und Beyenburg sowie Kohlfurth mit Sirenen ausgestattet werden. Auch das Notrufleitsystem der Feuerwehr werde ausgebaut, so die Stadt.

Dafür geht die Verwaltung in Gespräche unter anderem mit Bund und Land. "Mit einer innovativen Strategie für mehr Klima-Robustheit will sich Wuppertal [...] auch als Kompetenzzentrum positionieren". Man werde auf das bereits vorliegende Klimaschutzkonzept aufbauen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein Handlungsprogramm soll bis zum Sommer 2022 vorgelegt werden.

Die Stadt zieht damit Konsequenzen aus dem kürzlichen Hochwasser: Nach Einschätzungen der Verwaltung waren davon 300 bis 400 Unternehmen betroffen. Bislang habe die Stadt bereits 735.000 Euro an 184 vom Hochwasser betroffene Privathaushalte und 63 Gewerbetreibende ausgezahlt. Über 200 Anträge werden noch bearbeitet, heißt es.

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