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Vettel der "traurige Junge", "Selbstmord" von Red Bull

Von sid, dpa, t-online
Aktualisiert am 30.05.2016Lesedauer: 4 Min.
Wieder kein Sieg in Monaco: Sebastian Vettel und Ferrari fahren den Ansprüchen hinterher.
Wieder kein Sieg in Monaco: Sebastian Vettel und Ferrari fahren den Ansprüchen hinterher. (Quelle: LAT Photographic/imago-images-bilder)
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Nach dem verkorksten Rennen in Monaco für Red Bull und Ferrari bekommen beide Teams von der internationalen Presse ihr Fett weg. "Ein Selbstmord, der die WM wieder spannend macht", schreibt "Tuttosport" zum verpatzen Boxenstopp bei Daniel Ricciardo und ergänzt: "Zu viele Fehler ebnen den Weg für Hamilton."

Auch Ferrari wird gerügt: "Vettel übernimmt Verantwortung, die er nicht tragen muss. Er kämpft mit einem Auto, das keine Leaderfähigkeiten hat. Ferrari muss Vettel endlich unterstützen. Maranello hat sich verrannt", bringt die "Gazzetta dello Sport" die Situation bei der Scuderia auf den Punkt.


Foto-Show: Großer Preis von Monaco 2016

Die Grid Girls trotzen dem Wetter. Das Benutzen eines Schirms ist den Damen selbstverständlich gestattet.
Die Ferrari-Piloten Sebastian Vettel (li.) und Kimi Räikkönen erscheinen im nassen Monaco zur Fahrerparade.
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Und beim "Corriere della Sera" ist zu lesen: "Vettel scheint der traurige Verwandte des strahlenden Burschen zu sein, der im vergangenen Jahr das Team an die Hand genommen hat." Die Pressestimmen im Überblick:

ENGLAND

"The Guardian": Der Große Preis von Monaco war mehr als einfach nur ein spannendes Autorennen. Hamiltons Sieg wirkte wie ein Defibrillator auf diese Formel-1-Saison, er sorgte für geregelten Herzschlag, als große Not drohte. Ein weiterer Erfolg für Rosberg hätte Hamilton wohl an den Rand der Verzweiflung getrieben - und diese Weltmeisterschaft in eine äußerst einseitige Angelegenheit verwandelt.

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"Daily Telegraph": Was für eine Art, es zu schaffen, welch ein Ort, um es zu schaffen. Mit einem Auftritt, der seines großen Idols Ayrton Senna würdig war, hat Lewis Hamilton den packendsten Monaco-Grand-Prix der vergangenen Jahre gewonnen und die WM auf den Kopf gestellt. Hamilton meisterte die schwierigen Bedingungen auf der lange Zeit nassen Strecke mit nur einem Stopp, eine Maßnahme, die kein Konkurrent wagte.

"The Sun": Lewis Hamiltons riskanter Auftritt hätte ebenso gut in die schicken Casinos von Monte Carlo gepasst. Der Engländer fuhr trotz schon fast trockener Strecke lange Zeit auf Regenreifen, und dieses Glücksspiel zahlte sich wunderbar aus. Eine sensationelle Wende und ein Kick-Start für Hamiltons Titelverteidigung.

"Daily Mail": Der Große Preis von Monaco könnte der Startpunkt für Lewis Hamiltons erfolgreiche Titelverteidigung gewesen sein. Es passte blendend, dass die absurd lange Sieglos-Serie dieses puren Rennfahrers auf einem der sagenumwobensten Kurse der Formel 1 ein Ende fand.

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": Hamilton kämpft wie ein Löwe und siegt auch über den Regen. Vettel übernimmt Verantwortung, die er nicht tragen muss. Er kämpft mit einem Auto, das keine Leaderfähigkeiten hat. Ferrari muss Vettel endlich unterstützen. Maranello hat sich verrannt.

"Corriere dello Sport": Der Grand Prix in Monaco ist eine Nervenprüfung, vom Anfang bis zum Ende. Und Nerven aus Stahl haben Lewis Hamilton den Sieg beschert. Eine Demütigung für Rosberg, der zusehen musste, wie das Auto des Kollegen in der Ferne verschwand.

"Repubblica": Hamilton fuhr über 30 Runden mit Reifen für die Sintflut auf einer Piste, die aber nur feucht war: Er ist ein Marsmensch, er ist jetzt wieder im Rennen um den Weltmeistertitel. Rosberg schafft es nicht, sogar Hülkenberg setzte ihn unter Druck.

"Corriere della Sera": An dem Tag, an dem zwei Hauptdarsteller wie Hamilton und Ricciardo auf die Bühne der Formel 1 zurückfinden, verliert sich Ferrari wieder. Vettel scheint der traurige Verwandte des strahlenden Burschen zu sein, der im vergangenen Jahr das Team an die Hand genommen hat. Es fehlt ihm immer etwas, es fehlt an Glück, Räikkönen fehlt es an Konsistenz, es fehlt jener Fortschritt, den andere Teams konstant schaffen.

"La Stampa": Hamilton und Räikkönen sind die Hauptdarsteller des Großen Preises von Monaco, den der Regen in ein spaßiges Rennen verwandelt hat. Die Weltmeisterschaft wird komplizierter. Hamilton lacht wieder nach einer sieben Monate langen Durststrecke, während Maranello sich mit seiner Krise auseinandersetzen muss.

"Tuttosport": Ferrari, diesmal floppen auch die Piloten. Red Bull: Ein Selbstmord, der die WM wieder spannend macht. Zu viele Fehler ebnen den Weg für Hamilton, der seinen ersten Großen Preis 2016 gewinnt.

SPANIEN

"Marca": Hamilton haut mit Alonsos Hilfe auf den Tisch, Rosberg hängt lange Zeit hinter dem Spanier fest. Bei Mercedes wurde der Reset-Knopf gedrückt. Auch Ricciardo ist nur noch 40 Punkte entfernt und könnte als Titelkandidat betrachtet werden.

"Sport": Trotz schlechter Prognosen holt Hamilton einen wertvollen Sieg, und ein sensationeller Alonso wird Fünfter. Die Formel-1-WM kommt damit wieder in Fahrt - Daniel Ricciardo war trotz des zweiten Platzes der große Verlierer.

"El Mundo Deportivo": Alonso wird beim Großen Preis von Monaco wieder zum Zauberer. Hamilton feiert den ersten Saisonerfolg dank einer riskanten Strategie. Der andere Sieger heißt Alonso: Er schaffte es, Rosberg hinter sich zu lassen.

FRANKREICH

"L'Equipe": Wenige Sekunden änderten alles. Ein einziger Fehler der Boxencrew von Red Bull ruinierte das Wochenende Daniel Ricciardos und spülte Lewis Hamilton nach vorn. Der Engländer ergriff diese Chance, kontrollierte die Situation abgeklärt und feierte endlich seinen ersten Sieg des Jahres.

SCHWEIZ

"Neue Zürcher Zeitung": Slapstick in der Red-Bull-Box. 13,6 Sekunden wartet der Führende Daniel Ricciardo beim Grand Prix in Monaco, bis die Reifen an seinem Auto montiert sind. Seinen Ärger darüber bringt der Australier dezidiert zum Ausdruck. Eines Boxenstopp-Rekords hätte es nicht bedurft, damit Ricciardo das Rennen gewinnt. Die Reifen hätten einfach nur bereitgestellt sein müssen. So aber servierte das Red-Bull-Team Mercedes den Sieg auf dem Präsentierteller.

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Von Nils Kögler
FerrariLewis HamiltonReifenSebastian VettelSelbstmord
Motorsport

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