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Verstappen aus Krankenhaus entlassen

Von dpa
Aktualisiert am 19.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Kollidierten in Silverstone: Lewis Hamilton (l) und Max Verstappen.
Kollidierten in Silverstone: Lewis Hamilton (l) und Max Verstappen. (Quelle: Jon Super/AP/dpa./dpa)
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Silverstone (dpa) - Nach seiner Formel-1-Kollision mit Lewis Hamilton in Silverstone hat WM-Spitzenreiter Max Verstappen das Krankenhaus verlassen.

"Wurde aus dem Krankenhaus entlassen, nachdem alle Untersuchungen in Ordnung waren. Vielen Dank an alle fĂŒr all die netten Nachrichten und besten WĂŒnsche", twitterte der NiederlĂ€nder am spĂ€ten Sonntag. Dazu stellte er ein Bild mit sich und seinem Vater Jos Verstappen.

Nach Angaben von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko gehe es Verstappen "erstaunlich gut". Aus SicherheitsgrĂŒnden habe sein Vater "mit ihm in einem Hotel die Nacht verbracht", sagte Marko im Interview von RTL/ntv. "Was wir gedacht haben ist, dass er völlig steif sein wird von diesem unglaublichen Aufprall mit 51 G, aber er hat ein bisschen Nackenschmerzen, ansonsten ist alles okay."

Einige Stunden zuvor hatte sich der Red-Bull-Pilot bereits zu Wort gemeldet und scharfe Kritik an Hamilton geĂ€ußert. "Bin froh, dass es mir gut geht. Ich bin sehr enttĂ€uscht, dass ich so rausgenommen wurde", schrieb er nach seinem frĂŒhen Aus beim Grand Prix von Großbritannien in den Sozialen Medien.

Kritik an Hamilton

"Die erteilte Strafe hilft uns nicht weiter und wird der gefĂ€hrlichen Bewegung, die Lewis auf der Strecke gemacht hat, nicht gerecht. Sich die Feierlichkeiten anzusehen, wĂ€hrend man noch im Krankenhaus ist, ist respektloses und unsportliches Verhalten, aber wir machen weiter", fĂŒgte er hinzu.

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Verstappen und Hamilton hatten sich bei einem Zweikampf in der Copse-Kurve schon nach einer Runde mit den RĂ€dern berĂŒhrt. Der WM-FĂŒhrende verlor die Kontrolle und krachte mit seinem Auto in einen Reifenstapel. Hamilton wurde fĂŒr das Manöver mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt und gewann dennoch spĂ€ter den Grand Prix. Der Brite verkĂŒrzte seinen WM-RĂŒckstand auf acht Punkte.

Verstappen war nach dem Unfall sichtlich mitgenommen und wurde aus Vorsicht fĂŒr weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus in der NĂ€he gebracht. "Es besteht immer die Möglichkeit einer GehirnerschĂŒtterung, also behalten wir das immer im Hinterkopf", sagte der Chef des medizinischen Formel-1-Notfallteams, Ian Roberts. Verstappen war mit einer Wucht von 51g in den Reifenstapel eingeschlagen, wie sein Teamchef Christian Horner sagte.

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