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HSV: Co-Trainer Merlin Polzin übernimmt gegen Hansa Rostock | 2. Bundesliga


Nach Walter-Aus: Er übernimmt vorerst an der Seitenlinie

Von sid
12.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Merlin Polzin (l.) und Tim Walter: Die beiden arbeiten künftig nicht mehr zusammen beim HSV.Vergrößern des BildesMerlin Polzin (l.) und Tim Walter: Die beiden arbeiten künftig nicht mehr zusammen beim HSV. (Quelle: Blatterspiel via www.imago-images.de)
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Für Tim Walter ist das Kapitel HSV beendet. Statt einen Nachfolger zu präsentieren, vertraut der Klub vorerst auf Co-Trainer Merlin Polzin.

Der Hamburger SV will sich bei der Suche nach einem Nachfolger für den freigestellten Trainer Tim Walter Zeit lassen. Im Auswärtsspiel bei Hansa Rostock am kommenden Samstag (13 Uhr im Liveticker bei t-online) werde "hundertprozentig" der bisherige Co-Trainer Merlin Polzin auf der Bank sitzen, sagte der Sportvorstand des Zweitligisten, Jonas Boldt, bei einer Pressekonferenz am Montag in Hamburg.

"Er bekommt definitiv die Chance, aus voller Überzeugung. Wir wollen Stabilität hereinbringen und dann in Ruhe schauen, wie es in der Konstellation oder dann vielleicht anderweitig weitergeht", so der Sportchef und er betonte: "Wir werden keinen 180-Grad-Wechsel vollziehen." Es sei jetzt nicht der Weg, "dass wir alles umkrempeln". Man wolle mit den eigenen Leuten "das Potenzial wieder auf die Straße bringen".

Wer übernimmt den Klub künftig?

Den 33-jährigen Polzin, der seit dreieinhalb Jahren zum Trainerteam der Hamburger gehört, bezeichnete Boldt als "ein großes Trainertalent, der Vieles mitbringt, auch wenn er in jungen Jahren vielleicht nicht die große Erfahrung aufweisen kann". Boldt nahm aber auch "die Mannschaft in die Pflicht". Im Fußball könne es "dann auch ganz schnell wieder in eine positive Richtung gehen".

Am Montagmorgen hatte der HSV auf den sportlichen Schlingerkurs der vergangenen Wochen reagiert und Walter drei Tage nach der 3:4-Niederlage gegen Hannover 96 freigestellt. Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Serie liegen die Hamburger momentan auf dem Relegationsrang, anvisiertes Saisonziel ist im sechsten Anlauf die Bundesliga-Rückkehr.

Mögliche Namen für die Walter-Nachfolge kommentierte Boldt am Montag nicht. "Natürlich kennen wir den Markt gut und wissen, was auf dem Markt ist und was wir wollen", sagte er weiter. Man werde intern wie extern "weitere Gespräche führen" und parallel überlegen, "welche Möglichkeiten in der Realität wirklich existieren, den HSV weiter nach vorne zu bringen."

Er betonte zudem, dass Spekulationen nicht zielführend seien, insofern, als, dass ein "Name rumgeistert und vielleicht gar nicht umsetzbar ist und am Ende vielleicht gar nicht passen könnte."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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