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Totgeglaubter Ex-Schalker Hiannick Kamba wohl doch am Leben

Talent kickte mit Manuel Neuer  

Totgeglaubter Ex-Schalker wohl doch am Leben

04.05.2020, 13:09 Uhr | t-online, dsl

Totgeglaubter Ex-Schalker Hiannick Kamba wohl doch am Leben. Logo des FC Schalke 04 (Symbolfoto): Ein früherer Knappen-Spieler soll fälschlicherweise für tot gehalten worden sein. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Logo des FC Schalke 04 (Symbolfoto): Ein früherer Knappen-Spieler soll fälschlicherweise für tot gehalten worden sein. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Hiannick Kamba gilt seit 2016 als verstorben. Neuen Erkenntnisse zufolge ist der frühere Schalker Jugendspieler aber wohl doch am Leben – und Opfer eines Betrugs geworden.

Hannick Kamba war ein vielversprechendes Abwehrtalent, hielt 2003/2004 dem späteren Nationaltorwart Manuel Neuer in der A-Jugend des FC Schalke 04 den Rücken frei. Zwölf Jahre später schockierte die Nachricht über seinen plötzlichen Tod nicht nur den Gelsenkirchener Bundesliga-Klub. Doch anscheinend ist Kamba 2016 gar nicht bei einem Autounfall in seiner Heimat Kongo verstorben. Das zumindest berichtet nun die "Bild".

Demnach soll die Ex-Frau des heute 33-Jährigen dessen Tod inszeniert haben, um an eine Versicherungspolice über einen niedrigen sechsstelligen Betrag zu gelangen. Die Essener Oberstaatsanwältin Anette Milk sagte der "Bild", Kamba habe sich bereits 2018 bei der deutschen Botschaft in Kinshasa gemeldet, um den Betrug aufzudecken: "Er gab an, im Januar 2016 bei einer Reise im Landesinneren des Kongos von seinen Begleitern nachts verlassen und ohne Papiere, Geld, Telefon etc. zurückgelassen worden zu sein." Vermutlich habe seine damalige Frau infolgedessen eine Sterbeurkunde ausgehändigt bekommen, mit der sie in Deutschland die Versicherung geprellt habe.

Nach Informationen der "Bild" stellte Kamba im Frühjahr 2018 einen Antrag auf Rückkehr nach Deutschland. Nach Ermittlungen und einigen bürokratischen Hindernissen, sei er erst vor kurzem wieder in Gelsenkirchen sesshaft geworden. Sogar seinen Job bei einem Energieversorger erhielt der Ex-Fußballer zurück. Nun soll er der Staatsanwaltschaft Essen als Zeuge bei der Aufklärung des mutmaßlichen Betrugsfalls helfen. 

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