Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Bundesliga: Pleite gegen FC Augsburg – Mainz 05 muss um Klassenerhalt zittern

Kampf um Klassenerhalt  

Turbulente Pleite gegen Augsburg – Mainz muss zittern

14.06.2020, 17:54 Uhr | t-online, sid

Bundesliga: Pleite gegen FC Augsburg – Mainz 05 muss um Klassenerhalt zittern. Daniel Brosinski: Der Mainzer Verteidiger kann sich nur an den Kopf fassen. (Quelle: imago images/Poolfoto)

Daniel Brosinski: Der Mainzer Verteidiger kann sich nur an den Kopf fassen. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Frühes Gegentor nach 43 Sekunden, vergebene Großchancen und eine schwere Verletzung. Für Mainz 05 war das Heimspiel gegen den FC Augsburg eine herbe Enttäuschung. Nun wird es schwer in den nächsten Wochen.

Die Blitzstarter vom FC Augsburg haben sich nahezu aller Abstiegssorgen entledigt, der FSV Mainz 05 muss hingegen mehr denn je um den Klassenerhalt zittern. Im hitzigen Kellerduell bei den Rheinhessen siegte der FCA am Sonntag mit 1:0 (1:0) und geht mit einem beruhigenden Polster von sieben Punkten auf Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen (beide 28) auf den Rängen 16 und 17 in die verbleibenden drei Spiele. Bei den Mainzern (31) auf Platz 15 wird die Lage indes immer bedrohlicher.

"Das wird ein harter Brocken"

Florian Niederlechner, der zuvor 857 Minuten nicht getroffen hatte, sorgte mit seinem Tor nach 43 Sekunden dafür, dass Augsburg schon am Mittwoch mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim den Klassenerhalt perfekt machen und für die zehnte Bundesligasaison in Folge planen kann. Mainz steht indes am Mittwoch (beide 20.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund eine enorm schwere Aufgabe bevor, ehe am vorletzten Spieltag Bremen zum möglicherweise vorentscheidenden Duell um den Klassenerhalt an den Rhein kommt.

"So ein schneller Nackenschlag schockt erstmal. Wir haben das gut weggesteckt, unsere Chancen aber nicht genutzt", sagte der Mainzer Karim Onisiwo bei Sky: "Jetzt haben wir Dortmund. Das wird ein harter Brocken, aber dort kann man auch was holen."

Augsburg stellt Rekord ein

Angesichts der prekären Situation hatten beide Trainer die Partie zu einem Schlüsselspiel im Abstiegskampf ausgerufen. Statt aber den Schwung aus dem Derbysieg bei Eintracht Frankfurt (2:0) mitzunehmen, wurden die 05er direkt kalt erwischt. Der zuletzt glücklose Niederlechner nutzte früh die Unsortiertheit der Mainzer Hintermannschaft und erzielte sein zwölftes Saisontor. Es war bereits der dritte Augsburger Saisontreffer in der Anfangsminute – damit stellten die Fuggerstädter den Liga-Rekord des MSV Duisburg (1974/75) und des 1. FC Saarbrücken (1985/86) ein.

Zweikämpfe mit Folgen: Philipp Max (l.) und Levin Öztunali mussten behandelt werden. (Quelle: Reuters/Kai Pfaffenbach)Zweikämpfe mit Folgen: Philipp Max (l.) und Levin Öztunali mussten behandelt werden. (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters)

In der Folge entwickelte sich das von beiden Trainern im Vorfeld erwartete kampfbetonte Spiel. Nach einem bösen Zusammenstoß im Kopfballduell mit FCA-Verteidiger Felix Uduokhai (17.) blieb der Mainzer Angreifer Taiwo Awoniyi reglos liegen und musste mit Halskrause vom Platz getragen werden. Mehr Informationen zu der Verletzung gibt es hier.

Augsburg verpasst das 2:0

Die Mainzer kamen lange nicht richtig ins Spiel und hatten Glück, dass Ruben Vargas in der 31. Minute knapp am Tor vorbeizog. Gefährlich wurden die Gastgeber erst gegen Ende der ersten Halbzeit - dann aber umso mehr. Erst klärte der Augsburger Philipp Max einen Schuss von Jean-Philippe Mateta (39.) auf der Linie, FCA-Torwart Andreas Luthe parierte anschließend stark gegen Karim Onisiwo (43.) und erneut Mateta (45.+3).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Mainz die spielbestimmende Mannschaft, tat sich gegen die immer tiefer stehende Augsburger Hintermannschaft aber auch aufgrund zu vieler Ungenauigkeiten schwer. Die gefährlicheren Chancen erspielten sich die Gäste nach Kontern, Vargas (61.) verpasste das 2:0 aus kurzer Distanz fahrlässig, wenig später hatte Niederlechner (63.) seinen zweiten Treffer auf dem Fuß. In der hitzigen Schlussphase drückte Mainz zwar, war aber nicht zwingend genug.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: