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  • SV Werder Bremen – drohender Abstieg: schlechteste Spielzeit, jämmerliche 6 Punkte


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"Werder bricht auseinander – und das ist gut so"

  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 22.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Darf er bei Werder weitermachen? Trainer Florian Kohfeldt.
Darf er bei Werder weitermachen? Trainer Florian Kohfeldt. (Quelle: Friedemann Vogel/dpa-bilder)
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Ist dies die letzte Bundesliga-Woche für Werder Bremen vor dem Abstieg und bricht die Mannschaft anschließend auseinander? Der "Zweikampf der Woche".

Werder Bremen steht vor dem zweiten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte, dem ersten seit 1980. Der Verein muss am kommenden Samstag gegen den 1. FC Köln gewinnen, um noch eine Chance auf den Relegationsplatz zu haben. Dafür muss allerdings zusätzlich Fortuna Düsseldorf gegen Union Berlin verlieren. Holt Fortuna einen Punkt, muss Werder mit vier Toren Vorsprung gegen Köln gewinnen, um nicht direkt abzusteigen. Im Grunde spricht fast alles gegen Werder. Die Bremer spielen die schlechteste Spielzeit der Vereinsgeschichte und haben in 16 Heimspielen jämmerliche sechs Punkte geholt.


Werder Bremen: Was diese Ex-Stars heute machen

Was machen die ehemaligen Werder-Stars heute? t-online.de erinnert an 15 ehemalige Spieler der Bremer und zeigt in einer Fotoshow, was aus ihnen nach der Karriere geworden ist. Mit dabei: Johan Micoud, Angelos Charisteas und Fabian Ernst (v.l.).
Dieter Frey (1997 - 2001): Frey (li., hier gegen den Berliner René Tretschok) gewann mit Bremen 1999 den DFB-Pokal. In seinem Leben nach dem Profifußball begann er ein Mathematik-Studium in Erlangen und ist heute Lehrer in Nürnberg, wo er zusätzlich die U15 des 1. FC Nürnberg trainiert.
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Hinter den Kulissen läuft längst die Planung für die zweite Liga – und die beinhaltet noch viele Fragezeichen.

Selbst die Zukunft von Geschäftsführer Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt ist offen. Aufsichtsratschef Marco Bode bei "Sky90" über Kohfeldt: "Wir haben das noch nicht entschieden. Diese Gespräche, die unsere Verantwortung und Rolle und die Zukunft betreffen, werden wir auf nächste Woche verschieben oder eine Zeit nach der Relegation, sollten wir das Wunder noch schaffen."

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Werder-Fans fragen sich darüber hinaus, was aus der Mannschaft wird. Leihspieler wie Leonardo Bittencourt, Kevin Vogt, Ömer Toprak oder Davie Selke würden sicher zu ihren angestammten Klubs zurückkehren oder anderweitig weiterverkauft. Bei Milot Rashica, Torwart Jiri Pavlenka oder Davy Klaassen stünden die Zeichen ebenfalls auf Abschied.

Bricht Werder Bremen bei einem Abstieg auseinander?

Pro
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Ja, Bremen bricht auseinander – und das ist gut so

Wenn der SV Werder absteigt, wird sich das Gesicht des Vereins verändern – und zwar gewaltig. Doch genau das braucht dieser Klub. Denn eines ist doch wohl klar: So, wie es aktuell läuft, kann es nicht weitergehen. Bremen bricht beim Gang ins Unterhaus auseinander, und das ist gut so!

Leihspieler wie Bittencourt und Selke sind beim Abstieg ziemlich sicher weg, auch Rashica, Klaassen, Augustinsson oder Maxi Eggestein werden nicht in die zweite Liga gehen. Dafür sind sie zu gut. Hinzu kommt, dass der einzige echte Star im Kader, Claudio Pizarro, seine Karriere beenden wird. Und dann? Bleibt nicht mehr viel übrig. Und das ist die Chance. Denn Bremen muss neue, junge, hungrige Spieler verpflichten, um das ehrgeizige Ziel Wiederaufstieg formulieren zu können.

Und nach der "Ich bin leer"-Aussage von Florian Kohfeldt nach der Mainz-Pleite wird es wohl auch einen neuen Cheftrainer geben. Zumindest wäre es den Spielern zu wünschen. Denn ein leerer Coach ist kein guter Coach, um den großen Neuaufbau in der zweiten Liga voranzutreiben.

Es ist schade, wenn ein toller Klub wie Bremen absteigt. Doch wer nach 33 Spieltagen 28 Punkte auf dem Konto hat und nur eine seiner 16 Heimpartien gewinnen konnte, hat den Abstieg verdient.

Kontra
Florian Wichert
Florian Wichert

Nein, das Gerüst für den Wiederaufstieg ist erstklassig

"Er braucht nicht mehr laufen. Es genügt, wenn er mit seinem Hintern noch Tore macht", sagte der damalige Manager Rudi Assauer 1980 über Werders Sturm-Opa Erwin Kostedde. Mit 29 Treffern beendete der damals 34-Jährige den bis heute einzigen Bremer Ausflug in die Zweitklassigkeit nach nur einem Jahr.

Sollte Werder nun erneut absteigen, braucht es womöglich wieder einen Tor-Opa: Claudio Pizarro. Der kann seine sensationelle Karriere unmöglich nach dieser Saison mit einem Abstieg beenden. Er muss einfach ein Jahr dranhängen und Werder zurück in die Bundesliga schießen.

Und sonst? Werder sollte nicht nur mit Geschäftsführer Baumann und Trainer Kohfeldt weitermachen, sondern auch mit dem Großteil der Mannschaft. ALLE Verträge über die Saison hinaus gelten auch für die zweite Liga – mit 20 bis 40 Prozent weniger Gehalt. Füllkrug, die Eggesteins, Kapitän Moisander, Gebre Selassie, Bargfrede, Möhwald, Osako, Groß. Sie alle bilden eine hervorragende Basis – vielleicht bleibt sogar Klaassen?

So oder so: Werder hätte die beste Mannschaft der zweiten Liga und würde ganz sicher sofort wieder aufsteigen. Eine weitere Saison von Pizarro wäre dabei die Krönung – für Spieler, Verein und eine ganze Liga.

Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online.de) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen auch als Podcast zum Hören und kostenlosen Abonnieren bei t-online.de, Apple, Spotify, Google, Deezer, Podigee und in jeder Podcast-App.

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