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DFB-Pokalfinale der Frauen: Heftige Kritik an ARD-Sportschau nach Endspiel

Waden-Talk statt Siegerehrung  

"Sendezeit überschritten" – Kritik an ARD-Pokalsendung

05.07.2020, 11:19 Uhr | dpa, ds

DFB-Pokalfinale der Frauen: Heftige Kritik an ARD-Sportschau nach Endspiel . Bayer Leverkusen - FC Bayern München (Quelle: dpa/Robert Michael)

Bayer Leverkusen - FC Bayern München (Quelle: Robert Michael/dpa)

Das Frauen-Pokalfinale war an Spannung kaum zu überbieten: Tor in der Nachspielzeit, Verlängerung, Elfmeterschießen. Doch nach dem Abpfiff schaltete die ARD prompt zum Männerfinale – dafür gab es Kritik. 

Die abrupt abgebrochene Übertragung des DFB-Pokalfinals der Frauen hat für Ärger in den sozialen Netzwerken gesorgt. Beim 4:2-Erfolg des VfL Wolfsburg im Elfmeterschießen gegen die SGS Essen war die ARD am Samstagabend unmittelbar nach dem Ende des Elfmeterschießens aus der Übertragung ausgestiegen.

Die Siegerehrung, Interviews und die Pokalübergabe nach der hochklassigen Partie, die beim Stand von 3:3 nach 90 Minuten in die Verlängerung gegangen war, waren nur noch im Internet im Live-Stream zu sehen. Die Fernsehzuschauer bekamen den Vorlauf zum Männer-Pokal-Finale zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen (4:1) präsentiert.

Auf Twitter reagierten die Nutzer mit Unverständnis: 

Statt der Siegerehrung in Köln, wo das Finale der Frauen ausgespielt wurde, schaltete die ARD stattdessen ins Olympiastadion nach Berlin. Dort empfing Moderator Matthias Opdenhövel den neuen Sportschau-Experten und Ex-Bayern-Spieler Bastian Schweinsteiger. Die beiden fachsimpelten im Anschluss über die Wadenmuskulatur des ehemaligen Nationalspielers. Später kamen auch noch Bayern-Vorstand Oliver Kahn und Leverkusens Sportchef Rudi Völler hinzu. Eine Einordnung zum Frauen-Finale oder Jubel-Fotos aus dem Kölner Stadion waren nicht zu sehen. 

"Wir verstehen den Ärger. Leider mussten wir aufgrund des Elfmeterschießens den Nachlauf deutlich kürzen", teilte die Sportschau am Abend via Twitter mit. "Die uns zugeteilte Sendezeit war zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Minuten überschritten. Wir sind hier von den jeweiligen Anstoßzeiten abhängig."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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