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Duisburg-Trainer Torsten Lieberknecht zu BVB-Pokal-Los: "Alles Scheiße"

Weil Zuschauer fehlen  

MSV-Trainer zu BVB-Pokal-Los: "Das ist alles Scheiße"

27.07.2020, 13:07 Uhr | dpa

Duisburg-Trainer Torsten Lieberknecht zu BVB-Pokal-Los: "Alles Scheiße". Duisburgs Cheftrainer, Torsten Lieberknecht: Kann sich noch nicht so recht aufs Pottderby gegen Dortmund freuen. (Quelle: dpa/Marius Becker)

Duisburgs Cheftrainer, Torsten Lieberknecht: Kann sich noch nicht so recht aufs Pottderby gegen Dortmund freuen. (Quelle: Marius Becker/dpa)

Frust pur statt Vorfreude aufs Pottderby: MSV-Duisburg-Trainer Torsten Lieberknecht wird beim Gedanken an den Pokalkracher alles andere als euphorisch. "Alles Scheiße", sagt er. Aber warum?

Torsten Lieberknecht ist angefressen – obwohl es doch eigentlich Grund zur Freude gibt: Sein MSV Duisburg ist für die erste Runde des DFB-Pokals Borussia Dortmund zugelost worden. Ein Traumlos, möchte man meinen. Doch die offene Zuschauersituation frustriert den MSV-Trainer.

"So ein Los, dann vermutlich weiter ohne unsere Fans oder wenn überhaupt nur mit einem kleinen Teil, das ist alles Scheiße", sagte Lieberknecht der "WAZ". "Sportlich brauchen wir über Borussia Dortmund nicht rätseln. Die stehen ganz weit oben im Who is Who des internationalen Top-Fußballs."

MSV-Sportdirektor Ivica Grlic erklärte diplomatisch: "Ich hoffe, dass bei diesem Topgegner zumindest ein Teil der Fans wieder in die Arena darf."

Erste Runde wohl noch ohne Fans

Die erste Runde im Pokal wird vom 11. bis 14. September ausgespielt –wahrscheinlich noch ohne Fans. DFB-Präsident Fritz Keller vertraut dabei ganz auf den Rat der Experten und die Vorgaben der Behörden. "Die Wissenschaft muss uns sagen, was möglich ist. Ob Testungen helfen oder die Abstände helfen", sagte Keller in der ARD-"Sportschau" in Köln. Es komme unter anderem auf Parkplätze und Verkehrswege an.

"Ich glaube, wir können heute in der Pandemielage noch gar nix sagen. Aber wir müssen an Szenarien denken, wie wir einfach wieder zurück ins Leben können", betonte der 63-Jährige. Dann müsse individuell entschieden werden. Regionale Behörden, aber auch die Vereine müssten entscheiden, wie was möglich sei. "Das Wichtigste ist die Gesundheit, die geht vor. Und da werden wir schauen, wie wir möglichst Zuschauer reinbringen können", betonte Keller.

Begegnungen größtenteils noch offen

Weil in fast allen Landesverbänden die Pokalsieger noch ausgespielt werden müssen, waren am Sonntag viele Platzhalter im Lostopf. So steht zum Beispiel für den FC Bayern lediglich fest, dass er es mit dem Pokalsieger des Fußball-Verbandes Mittelrhein zu tun bekommt. Ob dieser Alemannia Aachen, 1. FC Düren, Viktoria Arnoldsweiler oder FC Pesch heißt, muss sich noch herausstellen.

Die Landespokal-Endspiele sollen am 22. August im Rahmen des "Finaltags der Amateure" ausgetragen werden, allerdings stehen sogar die Finals häufig noch nicht fest. In Sachsen-Anhalt wurde der Pokal dagegen schon endgültig abgebrochen und der 1. FC Magdeburg als DFB-Pokal-Teilnehmer festgelegt. Aus Bayern, das zwei Startplätze hat, ist zudem aller Voraussicht nach der 1. FC Schweinfurt 05 dabei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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