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WM 2018: Guerrero lässt Peru jubeln gegen Australien – Aus bei beiden Teams


WM-Gruppe C  

Ex-Bayern-Star lässt Peru jubeln – Australien raus

Von Philip Seiler

26.06.2018, 18:58 Uhr
WM 2018: Guerrero lässt Peru jubeln gegen Australien – Aus bei beiden Teams. Jubel bei Paolo Guerrero: Der Ex-Bayern-Stürmer machte mit seinem Tor zum 2:0 gegen Australien alles klar. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Jubel bei Paolo Guerrero: Der Ex-Bayern-Stürmer machte mit seinem Tor zum 2:0 gegen Australien alles klar. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Peru gelingt im letzten Gruppenspiel der erste WM-Sieg seit 40 Jahren. Ein Ex-Bayern-Star trifft gegen Australien. Dennoch sind beide Teams ausgeschieden.

Bei der ersten WM-Teilnahme nach 36 Jahren durften die Peruaner am Ende doch noch jubeln. Ex-Bayern-Star Paolo Guerrero sorgte beim 2:0 (1:0) gegen Australien mit einem Treffer für die Entscheidung. Es war der erste Sieg Perus bei einer WM seit 1978. Guerrero beendete zugleich die Träume der "Socceroos" auf den Einzug ins Achtelfinale. Australien hätte einen Sieg und zugleich einen Sieg der Franzosen gegen die Dänen benötigt. Beides blieb aus. Hier geht's zum Spielbericht Frankreich gegen Dänemark.

0 : 0
Flagge Heim-Mannschaft
Australien
Flagge Auswärts-Mannschaft
Peru

0:1 – Spieler (00')

Besondere Vorkommnisse:
Keine.

 

"Ein großer Moment für Peru"

"Es ist ein ganz großer Moment für Peru, ich bedanke mich bei den Spielern, dem Verband und vor allem bei den Fans für die unglaubliche Unterstützung. Wir haben schon in der Qualifikation ein Projekt gestartet, das wir heute zu einem positiven Ende gebracht haben. Leider haben wir in den ersten beiden Spieler Pech gehabt", sagte Perus Trainer Ricardo Gareca. 

In diesen ersten beiden Gruppenspielen verzweifelte Guerrero, der neben den Bayern auch für den Hamburger SV in der Bundesliga stürmte, noch an der Defensive der Franzosen (0:1) und Dänen (0:1). Gegen Australien platzte bei dem 34-jährigen Stürmer nun doch noch der Knoten.

Auch wenn Peru bereits vor der Partie ausgeschieden war, belohnte Guerrero sich damit im Herbst seiner Karriere. Der Stürmer hatte die Südamerikaner zuvor mit sechs Treffern in der Qualifikation fast im Alleingang zur WM geführt. In vier Jahren wird er wohl nicht mehr dabei sein.

André Carrillo (l.) im Duell mit Joshua Risdon: Der Peruaner erzielte ein Traumtor zur 1:0-Führung. (Quelle: dpa/Martin Meissner)André Carrillo (l.) im Duell mit Joshua Risdon: Der Peruaner erzielte ein Traumtor zur 1:0-Führung. (Quelle: Martin Meissner/dpa)

Für der Höhepunkt der Partie sorgte aber nicht Guerrero, sondern André Carillo. Der Offensivstar von Benfica Lissabon, in der vergangenen Saison an den FC Watford ausgeliehen, erzielte gegen die Australier ein Traumtor zur 1:0-Führung und erzielte damit das erste WM-Tor Perus seit 1982.

So lief das Spiel: 

Die Australier übernahmen zu Beginn das Kommando und gaben durch Kapitän Mile Jedinak den ersten Warnschuss ab (5.). Darüber hinaus war bei den passiv und ideenlos wirkenden Socceroos aber nicht immer zu erkennen, dass sie ihre Achtelfinalchance nutzen wollen.

Der erste nennenswerte Angriff der ohne den Ex-Schalker Jefferson Farfán (Gehirnerschütterung) angetretenen Lateinamerikaner führte dann zum 1:0. Nach ganz starker Vorarbeit von Guerrero traf Carrillo mit einem sehenswerten Volleyschuss ins lange Eck. 

Australien zu fahrlässig

Erst jetzt wachten die Australier auf und entfachten gegen die kompakt und mit Leidenschaft verteidigenden Peruaner mehr Druck. Und plötzlich ergaben sich auch gute Chancen: Erst scheiterte Tom Rogic nach einem tollen Solo an Keeper Pedro Gallese (27.), dann verpasste der vom Bochumer Robbie Kruse eingesetzte Hertha-Profi Mathew Leckie knapp den Ausgleich (33.). Es fehlte einfach auch das Abschlussglück.

Nach dem Wechsel dauerte es gut vier Minuten, da lag der Ball wieder im Netz der Australier. Nach einem Blitzangriff behielt Guerrero im Getümmel vor dem Tor die Übersicht und vollstreckte gekonnt. Van Marwijk wechselte unter anderem Tim Cahill ein, der erst der dritte Australier ist, der bei vier WM-Turnieren zum Einsatz kam, doch zu mehr Zielstrebigkeit verhalf das seinem Team auch nicht. Deshalb durften die Peruaner auch nach dem Abpfiff kräftig weiter feiern.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtungen 
  • Mit Material von dpa

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