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WM 2018 – Löw nach Deutschland-Aus: "Herrschte Totenstille in der Kabine"


Wie geht es für ihn weiter?  

Nach WM-Aus: Löw beklagt "Selbstherrlichkeit"

30.06.2018, 11:03 Uhr
WM 2018 – Löw nach Deutschland-Aus: "Herrschte Totenstille in der Kabine". Joachim Löw während des Spiels gegen Südkorea: Der Bundestrainer muss das schlechteste Abschneiden einer deutschen Elf bei einer WM verkraften. (Quelle: Reuters/Michael Dalder)

Joachim Löw während des Spiels gegen Südkorea: Der Bundestrainer muss das schlechteste Abschneiden einer deutschen Elf bei einer WM verkraften. (Quelle: Michael Dalder/Reuters)

Bundestrainer Joachim Löw spricht nach dem dramatischen WM-Aus über die Probleme des DFB-Teams – und zeigt sich tief enttäuscht. Auch zur eigenen Zukunft äußert er sich.

0:2 gegen Südkorea – das WM-Aus für Deutschland. Der Titelverteidiger muss schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten – das gab es noch nie in der DFB-Geschichte. Auch Bundestrainer Joachim Löw kann das Desaster noch nicht fassen. "Es herrschte Totenstille in der Kabine. Eine Riesenenttäuschung", sagte Löw im ZDF.

Ratlos: Bundestrainer Joachim Löw nach der Partie gegen Südkorea. (Quelle: dpa)Ratlos: Bundestrainer Joachim Löw nach der Partie gegen Südkorea. (Quelle: dpa)

"Wir haben es nicht verdient, weiterzukommen"

Danach sprach der 58-Jährige Klartext: "Wir haben es nicht verdient, weiterzukommen. Wir haben es nicht geschafft, ein Tor zu erzielen, das hat sich durch das ganze Turnier gezogen." Und: "Wir waren gegen Schweden und zuvor gegen Mexiko verkrampft, konnten den Gegner nicht zu Fehlern zwingen. Wir hatten heute auch viele Chancen, aber das Glück im Abschluss hat auch gefehlt." 

Löw wurde noch deutlicher: "Schon vor dem Mexiko-Spiel habe er "so eine gewisse Selbstherrlichkeit" beobachtet, aber: "Es war Konzentration die letzten zwei Tage da. Man hat nach dem Schweden-Spiel gemerkt, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht." 

Das Vorrunden-Aus sei viel mehr als nur eine Niederlage: "Der gesamte deutsche Fußball hat heute verloren, was wir uns über die letzten Jahre aufgebaut haben, seit 2006 waren wir immer mindestens unter den letzten Vier." 

Über seine eigene Zukunft wollte Löw noch nicht sprechen: "Ich muss mich jetzt auch selbst hinterfragen und erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Das ist zu früh für mich, diese Frage zu beantworten. Auch bei mir ist die Enttäuschung tief. Das hätte ich mir nicht vorstellen können, dass wir auch gegen Südkorea verlieren." 

Verwendete Quellen:
  • eigene Beobachtungen
  • Aussagen von Joachim im ZDF

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