• Home
  • Sport
  • Fußball
  • WM
  • WM 2022 in Katar: Doku zeigt erschreckende ZustĂ€nde der Bauarbeiter


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextCorona-Inzidenz steigt erneutSymbolbild fĂŒr einen Text"KegelbrĂŒder": Richter fĂŒhlt sich "verhöhnt"Symbolbild fĂŒr einen TextBiden verliert wichtige MitarbeiterinSymbolbild fĂŒr einen TextiPhone bekommt HochsicherheitsfunktionSymbolbild fĂŒr einen TextF1-Pilot Ă€ußert sich nach UnfallSymbolbild fĂŒr einen TextNadal lĂ€sst Halbfinal-Teilnahme offenSymbolbild fĂŒr einen TextTV-Star ĂŒberfuhr Sohn mit RasenmĂ€herSymbolbild fĂŒr ein VideoWirbel um Bikini-Clip von US-SenatorinSymbolbild fĂŒr einen TextSerienstar muss zwölf Jahre in HaftSymbolbild fĂŒr ein VideoSpears grĂŒĂŸt oben ohne aus FlitterwochenSymbolbild fĂŒr einen TextDreier-Unfall: Teurer Oldtimer schrottSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Star wĂŒtet gegen Lindner-HochzeitSymbolbild fĂŒr einen TextFesselndstes Strategiespiel des Jahres

"Stelle mir die Frage, ob es nicht besser wÀre, tot zu sein"

Von t-online, dpa, BZU

Aktualisiert am 06.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Unter Druck: Fifa-PrÀsident Gianni Infantino (r.) und der Emir von Katar Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani (l.).
Unter Druck: Fifa-PrÀsident Gianni Infantino (r.) und der Emir von Katar Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani (l.). (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Es sind noch drei Jahre bis zur WM in Katar. Die Fifa betont immer wieder, wie toll das Turnier doch wird. Angesichts neuer Bilder aus dem Golfstaat ist das aber kaum zu glauben.

Die grĂ¶ĂŸte HĂŒrde hat Gianni Infantino hinter sich. Der Fifa-PrĂ€sident wurde wiedergewĂ€hlt. Auch der DFB hat trotz zahlreicher Skandale rund um die "Football Leaks" und anderen EnthĂŒllungen dem umstrittenen Machthaber seine Stimme gegeben. Doch der 49-JĂ€hrige muss sich nun mit einem Problem beschĂ€ftigen, was alles andere als neu ist: die menschenunwĂŒrdigen ZustĂ€nde bei den Baustellen fĂŒr die WM 2022 in Katar.

Dreckige HĂ€user, kein Lohn

Schon ĂŒber 100 Gastarbeiter sind im Ölstaat aufgrund der erschöpfenden Arbeit gestorben. Vor Jahren gelobte Katar Besserung, fĂŒhrte einen Mindestlohn ein und bezeichnete es als illegal, den Gastarbeitern die ReisepĂ€sse abzunehmen, um ihnen die Ausreise nicht zu ermöglichen. Wirklich besser geworden ist es aber nicht, jedenfalls nicht fĂŒr alle.

  • Preis-Explosion in Katar: So teuer wird das WM-Bier


Wie ein Bericht von "WDR Sport inside" zeigt, gibt es immer noch viele FĂ€lle, die in schlimmen ZustĂ€nden mehr oder weniger gefangen gehalten werden. Das Kamerateam begleitete zwei Gastarbeiter aus Nepal, die fĂŒr die Firma TAWASOL arbeiten. Sie wurden in dreckigen HĂ€usern untergebracht und mĂŒssen sich ihr Zimmer jeweils mit sieben anderen teilen. Ihre ReisepĂ€sse haben sie nicht, Gehalt bekommen sie auch nur selten. Nervlich sind sie am Ende.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Worauf Deutschland laut Habeck "problemlos" verzichten kann
Robert Habeck: Der Wirtschaftsminister sieht die Gasversorgung unter Druck und fordert zum Sparen auf.


Empfohlener externer Inhalt
Youtube

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Youtube-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Youtube-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

"Manchmal stelle ich mir die Frage, ob es nicht besser wĂ€re, tot zu sein. Wir alle mĂŒssen aus dieser Lage gerettet werden. ... Meine Frau und die beiden Kinder machen harte Zeiten durch. Seit acht Monaten kann ich kein Geld schicken. Irgendwer muss uns doch helfen", erklĂ€rt einer der beiden.

Ein Bauarbeiter in Katar bei der Arbeit.
Ein Bauarbeiter in Katar bei der Arbeit. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)

TodesfÀlle? Kein Kommentar

Die Fifa wurde mit dem Fall konfrontiert und bezog Stellung: "Uns ist bekannt, dass bezogen auf die Firma TAWASOL – einem Subunternehmer beim Bau des Al Bayt Stadions – VerstĂ¶ĂŸe gegen die Standards fĂŒr die Arbeiter festgestellt worden sind."

Das Al Bayt Stadion in Doha.
Das Al Bayt Stadion in Doha. (Quelle: Bildbyran/imago-images-bilder)

Konkret geht es um nicht ausbezahlte GehĂ€lter. VorwĂŒrfe zu unwĂŒrdigen Arbeitsbedingungen und sogar TodesfĂ€llen wurden nicht kommentiert.


Das fĂŒr die WM-Ausrichtung in Katar zustĂ€ndige Supreme Committee for Delivery and Legacy (SC) bestĂ€tigte, dass 23 Arbeitern von TAWASOL ausstehende Löhne inzwischen ausgezahlt wurden. Sie wĂŒrden weiterhin auf der Baustelle arbeiten. Dem Unternehmen sei der Auftrag zwar nicht entzogen worden, allerdings sei es von weiteren Ausschreibungen ausgeschlossen, bis alle Regeln eingehalten wĂŒrden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
DFBMindestlohnWM 2022
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website