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Türkgücü München: Nach Rückzug – Investor Kivran bleibt nun doch

Türkgücü München  

Investor überrascht mit Rücktritt vom Rücktritt

09.01.2021, 14:16 Uhr | sid, t-online

Türkgücü München: Nach Rückzug – Investor Kivran bleibt nun doch . Präsident Hasan Kivran: Der Investor wollte aus dem Klub aussteigen.  (Quelle: imago images/ Jan Huebner)

Präsident Hasan Kivran: Der Investor wollte aus dem Klub aussteigen. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Sieben Millionen Euro sollen Drittligist Türkgücü München ohne Investor Hasan Kivran fehlen. Dieser stieg eigentlich aus dem Verein aus – doch am Samstag folgte die Wende. 

Der Unternehmer Hasan Kivran bleibt dem Fußball-Drittligisten Türkgücü München nun doch als Investor erhalten. "Die Vereinsführung, die große Unterstützung der Fans sowie infrastrukturelle Fortschritte haben mich meine Entscheidung noch einmal überdenken lassen", sagte Kivran, der zuvor seinen Rückzug als Hauptgesellschafter zum 31. Dezember 2020 bekannt gegeben hatte. (Mehr dazu lesen Sie hier). "Meine nach wie vor hohe Begeisterung und Leidenschaft für diesen Verein stehen außer Frage", sagte Kivran.

"Bin Entwickler dieses Vereins"

"Die wichtigsten Gründe dafür, dass ich mich umentschieden habe, waren meine Verantwortlichen in der GmbH, hohe Fan-Unterstützung in den zurückliegenden zwei Wochen und die Aussicht auf ein Nachwuchsleistungszentrum im Südosten von München", sagte Kivran bei Sport1: "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht der Verwalter, sondern der Entwickler dieses Vereins bin. Doch jetzt scheint es eine ernstzunehmende Bereitschaft der Stadt zu geben, dass wir endlich ein Gelände bekommen."

Zudem konterte Kivran Aussagen von Geschäftsführer Max Kothny, dass der Verein verschuldet sei. "Das stimmt nicht", sagte er: "Diese negativen Ergebnisse sind gedeckt durch gezeichnetes Eigenkapital beziehungsweise Einlagen in die Kapitalrücklage. Zwischenzeitlich verfügt die GmbH über 2,2 Millionen Euro Eigenkapital. Schade, dass manche den Unterschied zwischen Verlust und Schulden nicht zu kennen scheinen."

Bis zum 21. Januar muss der Verein eine Liquiditätslücke schließen und beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nachweisen, dass er die 3. Liga in den nächsten Monaten wirtschaftlich stemmen kann. "Das wird in den nächsten Tagen geschehen", sagte Kivran.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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