• Home
  • Sport
  • Fußball
  • WM
  • Norwegische FußballprĂ€sidentin Klaveness legt sich mit Fifa-Boss Infantino an


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextSteuerfreie Einmalzahlung geplant?Symbolbild fĂŒr einen TextMarburger Bund moniert "BĂŒrokratie-Irrsinn"Symbolbild fĂŒr einen TextFeuerwehr sucht Person in der SpreeSymbolbild fĂŒr einen TextMehrere Raketenangriffe auf Kiew gemeldetSymbolbild fĂŒr einen TextG7: Preisgrenze fĂŒr russisches ÖlSymbolbild fĂŒr ein VideoSo luxuriös wohnen die G7-StaatschefsSymbolbild fĂŒr einen Text400 m HĂŒrden: Athletin knackt WeltrekordSymbolbild fĂŒr einen TextFrankreich: Regierungschefin bleibtSymbolbild fĂŒr einen TextRonaldo-Berater heizt GerĂŒchte anSymbolbild fĂŒr einen TextSchöneberger klĂ€rt TV-Panne aufSymbolbild fĂŒr einen TextJunge stirbt nach Badeunfall in der ElbeSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Moderatorin mit Liebes-OutingSymbolbild fĂŒr einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Norwegische FußballprĂ€sidentin legt sich mit Infantino an

Von dpa, t-online, MEM

Aktualisiert am 01.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Lise Klaveness: Seit MÀrz 2022 ist sie PrÀsidentin des norwegischen Verbandes.
Lise Klaveness: Seit MÀrz 2022 ist sie PrÀsidentin des norwegischen Verbandes. (Quelle: Bildbyran/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Sie beweist Mut: Die norwegische VerbandsprĂ€sidentin fordert die Fifa zu VerĂ€nderungen auf und kritisiert den Verband. Sie störte damit den Kongress von Boss Gianni Infantino und wies die Kritik an sich zurĂŒck.

Die norwegische VerbandsprĂ€sidentin Lise Klaveness weist die Kritik des katarischen WM-Gastgebers an ihrem Aufruf zu VerĂ€nderungen bei der Fifa im Umgang mit Menschenrechten zurĂŒck. Die frĂŒhere Nationalspielerin hatte in einem eindringlichen Wortbeitrag beim Kongress in Doha erklĂ€rt, dass die WM vor gut elf Jahren unter "inakzeptablen UmstĂ€nden und mit inakzeptablen Konsequenzen" an Katar vergeben worden sei. WM-Organisationschef Hassan Al-Thawadi warf ihr daraufhin vor, nicht zuvor mit ihnen gesprochen zu haben.


Diese Nationen sind bereits fĂŒr die WM 2022 in Katar qualifiziert

Katar: Als Gastgeber brauchte die Nationalmannschaft Katars keine Qualifikation zu bestreiten. Die Mannschaft von Trainer Felix Sanchez ist gesetzt und damit zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei. t-online stellt die weiteren 28 Teams vor, die bereits als WM-Teilnehmer feststehen.
Deutschland: Nach dem Trainerwechsel von Jogi Löw zu Hansi Flick ist die DFB-Elf wieder erfolgreich. 31:2 Tore, 24 Punkte aus sieben Quali-Spielen – das ist die Bilanz des neuen Trainers. Außerdem war Deutschland die erste Nation, die sich neben Gastgeber Katar fĂŒr die WM qualifiziert hat.
+27

"Ich bin nicht enttĂ€uscht. Es ist nur nicht richtig. Wir hatten vorher mehrere GesprĂ€che mit dem Supreme Committee (Organisationskomitee), wir haben alles dazu gelesen", sagte Klaveness der Deutschen Presse-Agentur in Doha. "Wir haben uns intensiv mit dem Thema beschĂ€ftigt, wir sind sehr gut informiert." Der WM-Gastgeber steht seit Jahren wegen der Menschenrechtslage und den Bedingungen fĂŒr auslĂ€ndische Arbeiter in der Kritik.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Scholz will offenbar steuerfreie Einmalzahlung
Olaf Scholz spricht zur Presse in BrĂŒssel (Archivbild): Einem Bericht zufolge plant er Einmalzahlungen fĂŒr die BĂŒrger als Entlastung.


"Unser Job, den Druck hochzuhalten"

Klaveness betonte, dass es einen gewissen Wandel in Katar gegeben habe, es aber auch noch Arbeit zu tun gebe. "Es ist unser Job, den Druck hoch zu halten", sagte die 40-JĂ€hrige.

Einen wichtigen Partner fĂŒr die Ziele von mehr Achtung von Menschenrechten und DiversitĂ€t bei der Fifa sieht Klaveness auch im Deutschen Fußball-Bund. "Ich weiß, dass meine Aussagen von den nordischen VerbĂ€nden unterstĂŒtzt werden. Es ist wichtig, dass wir Allianzen mit Deutschland, Kanada, Australien, allen LĂ€ndern haben", sagte sie. "LĂ€ndern, die unsere ethischen Standpunkte teilen." Angesichts der Wortmeldungen beim Kongress erkannte sie jedoch auch, dass das Stimmungsbild im Weltfußball "geteilt" ist.

Lise Klaveness: Die norwegische FußballprĂ€sidentin ĂŒbte Kritik an der Fifa beim Kongress in Doha.
Lise Klaveness: Die norwegische FußballprĂ€sidentin ĂŒbte Kritik an der Fifa beim Kongress in Doha. (Quelle: PA Images/imago-images-bilder)

Werte mĂŒssen gewahrt werden

Aus ihrer Sicht gehe es nicht darum, dass Fußball international nur in westlich geprĂ€gten LĂ€ndern stattfinden solle. "Der Sport sollte in Katar, in Saudi-Arabien, in Afrika, in China gespielt werden. Wir sollten keine Angst haben, in diese LĂ€nder zu gehen", sagte Klaveness.

Es mĂŒsse dann aber einen Prozess geben, der sicherstelle, dass bestimmte Werte gewahrt seien. Klaveness nannte die Rechte der LGBT+-Gemeinde als Beispiel in ihrer Rede. Sie meint damit also unter anderem Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle, sowie Menschenrechte, DiversitĂ€t und Antidiskriminierung.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Deutsche Presse-Agentur
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website