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Norwegische Fußballpräsidentin legt sich mit Infantino an

Von dpa, t-online, MEM

Aktualisiert am 01.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Lise Klaveness: Seit März 2022 ist sie Präsidentin des norwegischen Verbandes.
Lise Klaveness: Seit März 2022 ist sie Präsidentin des norwegischen Verbandes. (Quelle: Bildbyran/imago-images-bilder)
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Sie beweist Mut: Die norwegische Verbandspräsidentin fordert die Fifa zu Veränderungen auf und kritisiert den Verband. Sie störte damit den Kongress von Boss Gianni Infantino und wies die Kritik an sich zurück.

Die norwegische Verbandspräsidentin Lise Klaveness weist die Kritik des katarischen WM-Gastgebers an ihrem Aufruf zu Veränderungen bei der Fifa im Umgang mit Menschenrechten zurück. Die frühere Nationalspielerin hatte in einem eindringlichen Wortbeitrag beim Kongress in Doha erklärt, dass die WM vor gut elf Jahren unter "inakzeptablen Umständen und mit inakzeptablen Konsequenzen" an Katar vergeben worden sei. WM-Organisationschef Hassan Al-Thawadi warf ihr daraufhin vor, nicht zuvor mit ihnen gesprochen zu haben.


Diese Nationen sind bereits für die WM 2022 in Katar qualifiziert

Katar: Als Gastgeber brauchte die Nationalmannschaft Katars keine Qualifikation zu bestreiten. Die Mannschaft von Trainer Felix Sanchez ist gesetzt und damit zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei. t-online stellt die weiteren 28 Teams vor, die bereits als WM-Teilnehmer feststehen.
Deutschland: Nach dem Trainerwechsel von Jogi Löw zu Hansi Flick ist die DFB-Elf wieder erfolgreich. 31:2 Tore, 24 Punkte aus sieben Quali-Spielen – das ist die Bilanz des neuen Trainers. Außerdem war Deutschland die erste Nation, die sich neben Gastgeber Katar für die WM qualifiziert hat.
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"Ich bin nicht enttäuscht. Es ist nur nicht richtig. Wir hatten vorher mehrere Gespräche mit dem Supreme Committee (Organisationskomitee), wir haben alles dazu gelesen", sagte Klaveness der Deutschen Presse-Agentur in Doha. "Wir haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt, wir sind sehr gut informiert." Der WM-Gastgeber steht seit Jahren wegen der Menschenrechtslage und den Bedingungen für ausländische Arbeiter in der Kritik.

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"Unser Job, den Druck hochzuhalten"

Klaveness betonte, dass es einen gewissen Wandel in Katar gegeben habe, es aber auch noch Arbeit zu tun gebe. "Es ist unser Job, den Druck hoch zu halten", sagte die 40-Jährige.

Einen wichtigen Partner für die Ziele von mehr Achtung von Menschenrechten und Diversität bei der Fifa sieht Klaveness auch im Deutschen Fußball-Bund. "Ich weiß, dass meine Aussagen von den nordischen Verbänden unterstützt werden. Es ist wichtig, dass wir Allianzen mit Deutschland, Kanada, Australien, allen Ländern haben", sagte sie. "Ländern, die unsere ethischen Standpunkte teilen." Angesichts der Wortmeldungen beim Kongress erkannte sie jedoch auch, dass das Stimmungsbild im Weltfußball "geteilt" ist.

Lise Klaveness: Die norwegische Fußballpräsidentin übte Kritik an der Fifa beim Kongress in Doha.
Lise Klaveness: Die norwegische Fußballpräsidentin übte Kritik an der Fifa beim Kongress in Doha. (Quelle: PA Images/imago-images-bilder)

Werte müssen gewahrt werden

Aus ihrer Sicht gehe es nicht darum, dass Fußball international nur in westlich geprägten Ländern stattfinden solle. "Der Sport sollte in Katar, in Saudi-Arabien, in Afrika, in China gespielt werden. Wir sollten keine Angst haben, in diese Länder zu gehen", sagte Klaveness.

Es müsse dann aber einen Prozess geben, der sicherstelle, dass bestimmte Werte gewahrt seien. Klaveness nannte die Rechte der LGBT+-Gemeinde als Beispiel in ihrer Rede. Sie meint damit also unter anderem Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle, sowie Menschenrechte, Diversität und Antidiskriminierung.

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Deutsche Presse-Agentur
Fußball - Deutschland


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