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Bericht: WM-Organisatoren in Katar best├Ątigen Ausbeutung

Von dpa
Aktualisiert am 07.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Dutzende Arbeiter, an Seilen gesichert, befestigen die Dachkonstruktion (Archivbild): Einige Firmen werden der Ausbeutung bezichtigt.
Dutzende Arbeiter, an Seilen gesichert, befestigen die Dachkonstruktion (Archivbild): Einige Firmen werden der Ausbeutung bezichtigt. (Quelle: /imago-images-bilder)
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In Katar hat es Ausbeutung von Arbeitern gegeben: Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur best├Ątigen dies jetzt auch die WM-Organisatoren. Sie nennen drei Firmen.

Nach erneuten Vorw├╝rfen von Amnesty International haben die WM-Organisatoren in Katar die Ausbeutung von Arbeitern im Zusammenhang mit Fu├čball-Turnieren in dem Land zugegeben. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur AP am fr├╝hen Donnerstagmorgen unter Berufung auf eine Stellungnahme. Die Menschenrechtsorganisation hatte zuvor einen Bericht ver├Âffentlicht und privaten Sicherheitsfirmen in Katar darin die Ausbeutung von Arbeitsmigranten vorgeworfen.

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Diese seien "schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen" ausgesetzt, die "teilweise Zwangsarbeit" entspr├Ąchen, teilte Amnesty am Mittwoch mit. So h├Ątten Arbeiter gegen ihren Willen und unter Androhung von Strafen Arbeit verrichten m├╝ssen. "Manche von ihnen mussten bis zu 84 Wochenstunden arbeiten ÔÇô und das mit dem Wissen der katarischen Regierung", kritisierte die Menschenrechtsorganisation.

Sicherheitsfirmen stehen im Mittelpunkt

Drei Firmen h├Ątten sich in mehreren Bereichen nicht an Regeln gehalten, hie├č es in der Stellungnahme der WM-Organisatoren nach Angaben von AP. Betroffen waren demnach private Sicherheitsfirmen, die bei der Club-WM und dem Arabien-Pokal eingespannt waren.

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"Diese Verst├Â├če waren absolut inakzeptabel und haben zu einer Reihe von Ma├čnahmen gef├╝hrt, darunter das Platzieren von Auftragnehmern auf Beobachtungslisten oder schwarzen Listen, um zu verhindern, dass sie bei zuk├╝nftigen Projekten arbeiten - inklusive der FIFA Weltmeisterschaft - bevor diese Auftragnehmer dem Arbeitsministerium f├╝r weitere Untersuchungen und Strafen gemeldet wurden", hie├č es demnach.

Gespr├Ąche mit Mitarbeitern in Katar

Amnesty berief sich f├╝r den neuen Bericht auf Gespr├Ąche mit Personal von acht Sicherheitsfirmen. Darin beklagen Mitarbeiter, ihnen w├╝rden freie Tage und Urlaub vorenthalten. "Wir arbeiten von Januar bis Januar, von Sonntag bis Sonntag, kein freier Tag", zitiert die Organisation einen Wachmann aus Uganda. Anderen Mitarbeitern sei der Lohn gek├╝rzt worden, wenn sie wegen Krankheit nicht arbeiten konnten.

Mindestens drei Firmen h├Ątten Sicherheitspersonal an WM-Projekte und Veranstaltungen des Weltverbandes FIFA ausgeliehen, hie├č es. Auch hier seien einige der Wachm├Ąnner Zwangsarbeit ausgesetzt gewesen. "Unsere Erkenntnisse zeigen erneut, dass die katarische Regierung nicht ernsthaft darum bem├╝ht ist, ihre eigenen Gesetze umzusetzen und diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die sie brechen", erkl├Ąrte die Amnesty-Expertin f├╝r den Nahen Osten, Katja M├╝ller-Fahlbusch.

Dem reichen Emirat werden immer wieder die Ausbeutung von Arbeitsmigranten und andere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Katars Regierung weist die Vorw├╝rfe zur├╝ck und f├╝hrt dabei Reformen an. So sei das Kafala-System abgebaut worden. Dieses bindet ausl├Ąndische Arbeiter fest an einen einheimischen B├╝rgen wie einen Arbeitgeber und ├Âffnet Ausbeutung h├Ąufig T├╝r und Tor. In Katar k├Ânnen Migranten laut Gesetz ohne Zustimmung ihres Arbeitgebers ausreisen oder den Job wechseln. Menschenrechtler kritisieren, offiziell sei das Kafala-System sei zwar abgeschafft, "de facto" aber noch da.

Die Fu├čball-WM beginnt am 21. November und geht bis zum 18. Dezember. Als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen waren in den vergangenen Monaten immer wieder Rufe nach einem Boykott laut geworden.

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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
Fu├čball - Deutschland
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