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WM 2022: Lewandowski-Premiere – Polen zu clever für Saudi-Arabien


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Lewandowski-Premiere: Polen zu clever für Saudi-Arabien

Von dpa, dd

Aktualisiert am 26.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Unruheherd: Robert Lewandowski im Spiel gegen Saudi-Arabien.
Unruheherd: Robert Lewandowski im Spiel gegen Saudi-Arabien. (Quelle: IMAGO/Peter Bryne)
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Saudi-Arabien hält erneut lange Zeit mit einem eigentlich überlegenen Gegner mit. Am Ende aber siegt die Cleverness der Polen durch – und Robert Lewandowski bricht einen Bann.

Lange musste er warten, nun ist es endlich so weit: Robert Lewandowski hat nun auch bei einer Fußball-Weltmeisterschaft getroffen. Der Top-Torjäger traf beim mühevollen 2:0 (1:0)-Sieg seiner Polen gegen Saudi-Arabien zum Endstand (82.), Piotr Zielinski (39.) hatte die Führung erzielt. Bei der WM 2018 war der 34-Jährige noch ohne Tor geblieben.

Nach dem sensationellen 2:1 gegen Argentinien zum WM-Auftakt haben die Saudis dagegen den nächsten Coup verpasst, spielten zeitweise aber dennoch stark auf. Der Sieg der Polen war besonders dem herausragenden Torhüter Wojciech Szczesny zu verdanken, der von seinen Teamkollegen nach zum Teil herausragenden Paraden wiederholt umarmt wurde.

Der Juve-Schlussmann parierte in der hitzigen Nachspielzeit der ersten Hälfte nicht nur den einen Elfmeter von Salem Mohammed Al-Dausari, sondern auch den Nachschuss von Mohammed Al-Buraik. Nach dem Seitenwechsel drängten die Saudis vor 44.259 Zuschauern vehement auf den Ausgleich, scheiterten aber an der eigenen Präzision oder an Szczesny.

So lief das Spiel:

Zunächst sah es so aus, als könnte Saudi-Arabien nach dem Erfolg gegen Messi & Co. an einem stimmungsvollen Fußball-Nachmittag erneut eine Überraschung glücken. Über weite Strecken waren sie beim Fast-Heimspiel besser. Grüne Trikots oder weiße Thaub-Gewänder waren überall auf den Rängen zu sehen. Gepusht von den vielen Fans ließen sich die Saudis hier und da zu etwas Theatralik hinreißen.

Lewandowski, der sich nach Pfiffen der Mexikaner beim vorangegangenen 0:0 diesmal wie alle Polen einige Buhrufe von den Rängen anhören musste, bekam durch die Hereinnahme von Arkadiusz Milik die von ihm gern gesehene Unterstützung im Angriff. Doch immer wieder musste er sich einer Überzahl von Abwehrspielern erwehren. Es ging mitunter sehr rustikal zur Sache – sechs Gelbe Karten gab es alleine vor der Pause.

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Der starke Szczesny sorgte auch für eine kurios anmutende Szene kurz vor der polnischen Führung. Während der Behandlungspause eines Gegners joggte der Keeper 60 Meter nach vorne, um erst Lewandowski und dann Milik gestenreich ein paar Hinweise zu geben. Wenig später fiel das Tor. Beim Treffer von Zielinski wäre Lewandowski, der im Februar 2021 im selben Stadion mit dem FC Bayern Club-Weltmeister wurde, fast selbst ein Tor geglückt. Nach dem schön von Matty Cash auf dem rechten Flügel eingeleiteten Angriff scheiterte der 34-Jährige knapp an Torhüter Mohammed Alowais, legte dann aber gedankenschnell und perfekt für Zielinski auf. Der hämmerte den Ball humorlos unter die Latte.

Nach dem erst nach Ansicht der Video-Bilder gegebenen und von Szczesny parierten Strafstoß war Lewandowski als Vermittler gefragt, um die Gemüter zu beruhigen. Vor allem auf der polnischen Bank war der Ärger über den Elfmeter riesengroß. Die Saudis starteten nach dem Rückstand viele Angriffe auf das Tor der Polen, die ihrerseits zunächst das beruhigende 2:0 bei Aluminiumtreffern von Milik (63.) und Lewandowski (66.) verpassten. In der Schlussphase war es dann doch noch der Barcelona-Star, der einen Fehler der gegnerischen Defensive nutzte und eiskalt vollendete.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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