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Fußball-WM 2022: Uruguay schlägt Ghana – doch beide sind raus


Drama in der Nachspielzeit: Uruguay scheitert tragisch

  • Jannik Meyer
Von Jannik Meyer

Aktualisiert am 02.12.2022Lesedauer: 3 Min.
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Fassungslos: Uruguays Stars um Luis Suarez.
Fassungslos: Uruguays Stars um Luis Suarez. (Quelle: IMAGO/Dave Shopland/Shutterstock)
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Am letzten Spieltag der Gruppe H konnten noch drei Teams in die K.o.-Phase einziehen. Im Spiel zwischen Uruguay und Ghana gab es nur Enttäuschte.

Portugal stand schon vor dem Gruppenfinale als Achtelfinalist fest, das zweite Ticket in Gruppe H sicherte sich Südkorea. Uruguay gewann zwar mit 2:0 (2:0) gegen Ghana. Für die "Urus" avancierte Giorgian de Arrascaeta zum Matchwinner, der zweimal traf (26., 32.). Doch das Ergebnis reichte nicht: Weil Südkorea parallel mit 2:1 gegen Portugal gewann, hätten die Südamerikaner ein Tor mehr erzielen müssen. Das entscheidende Tor schoss Südkorea in der 91. Spielminute. Nun geht das Turnier sowohl für Uruguay als auch für Ghana zu Ende.

So lief das Spiel

In den ersten Minuten wurde klar, um was es in dem Duell zwischen Ghana und Uruguay ging. Die Anfangsphase wurde von vielen harten Zweikämpfen im Mittelfeld dominiert. In den ersten 15 Minuten hatte Uruguay zwar die eine oder andere Torannäherung, zum Abschluss kamen die "Himmelblauen" aber nicht.

Die erste Toraktion hatte Ghana in der 16. Spielminute: Inaki Williams zog vom Sechzehner ab, der Ball kam aber zu zentral aufs Tor. Dennoch hatte Uruguays Torwart Sergio Rochet mit dem Abschluss seine Probleme und ließ den Ball nach vorn abklatschen. Ghanas Mohammed Kudus setzte nach, legte sich den Ball vor und fiel über die Arme von Rochet. Zunächst ließ der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert die Aktion weiterlaufen, doch es schaltete sich der Videoassistent ein. Siebert sah sich die Szene in der Review-Area an – und zeigte anschließend auf den Punkt. Eine sehr harte Entscheidung. Andre Ayew stellte sich an den Elfmeterpunkt, schoss aber sehr schwach und scheiterte mit einem flachen Schuss an Rochet.

Andre Ayew (10) scheiterte mit einem schwachen Elfmeter.
Andre Ayew (10) scheiterte mit einem schwachen Elfmeter. (Quelle: IMAGO/Nigel Keene)

Kurz später hatte dann Uruguay die dicke Chance auf die Führung: Nach einem Abwehrbock schalteten die "Urus" schnell um, ein Steckpass erreichte Darwin Nunez. Der hob den Ball über Ghana-Keeper Lawrence Ati Zigi, doch ein Abwehrspieler kratzte den Ball von der Linie (23.). Uruguay drückte weiter und belohnte sich in der 26. Minute: Ghana-Schreck Luis Suarez ließ einen Gegenspieler aussteigen, schloss dann aus elf Metern ab. Er scheiterte aber noch am ghanaischen Torwart. Giorgian de Arrascaeta schaltete am schnellsten und drückte den Ball per Kopf über die Linie.

Die Südamerikaner ließen auch nach dem Führungstor nicht locker. An einem schönen Spielzug waren dieselben Protagonisten wie beim ersten Tor beteiligt: Dieses Mal legte Suarez absichtlich für de Arrascaeta ab, der das Leder aus circa 13 Metern ins Tor drosch (32.). Damit hat sich Uruguay ein gutes Polster erarbeitet und die Weichen auf Achtelfinaleinzug gestellt.

"Black Stars" kommen gut aus der Pause

Ghana gab sich aber nicht auf und kam kurz darauf zu einer kleineren Torchance. Eine aussichtsreiche Toraktion konnten sich die Afrikaner aber bis zur Halbzeitpause nicht erarbeiten. Somit ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.

Direkt nach Wiederanpfiff hatte Ghana die erste große Chance aus dem Spiel heraus: Kudus sprang in eine Halbflanke hinein, erwischte den Ball jedoch nicht – das Tor hätte ohnehin nicht gezählt, weil Kudus im Abseits stand. Doch auch in der Folge drückten die "Black Stars" auf den Anschlusstreffer. Erneut kam Ghana aber zu keiner klaren Gelegenheit.

Die nächste Chance hatte Uruguay: Youngster Pellistri schloss im Strafraum ab, verfehlte das Tor aber knapp. Anschließend war Schluss für Uruguay-Star Suarez, für ihn kam mit Edinson Cavani der nächste Altmeister. In den letzten 20 Minuten konzentrierte sich Uruguay aufs Verteidigen, Ghana kam in der 79. Minute zur nächsten Möglichkeit: Antoine Semenyo (79.) verzog knapp. Wenig später erforderte Kudus (81.) mit einem Flachschuss eine Glanzparade von Rochet.

In der Schlussphase wurde es dann dramatisch: Südkorea erzielte im Parallelspiel das 2:1 gegen Portugal, weshalb Uruguay mit 3:0 hätte gewinnen müssen. Als die Nachricht im Stadion durchsickerte, sah man Luis Suarez tränenreich auf der Bank sitzen. Auf dem Platz versuchten seine Kollegen alles, um das erlösende Tor noch zu erzielen. Maxi Gomez (90.+4) traf den Ball satt und zwang Ghana-Keeper Ati Zigi zu der nächsten Glanztat. Mehr wollte Uruguay aber nicht gelingen. Im Gegenteil: Ghana hätte mit einem Distanzschuss noch auf 1:2 verkürzen können (90.+6). Die letzte Aktion des Spiels stellte die Nerven aller Beteiligten nochmal auf die Probe: Uruguay hatte einen Freistoß aus 25 Metern, doch der stellte Ati Zigi vor keine Probleme. Danach war Schluss.

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Verwendete Quellen
  • WM live im ZDF
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