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WM 2022: Muslimische Nationen wollten wohl spezielle Armbinde tragen


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Bericht: Muslimische WM-Teams wollten Islam-Armbinde tragen

Von t-online, jre

Aktualisiert am 09.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Marokko: Spieler und Staff-Mitglieder jubeln nach dem Sieg gegen Spanien, stehen damit erstmals im Viertelfinale. Sie sollen eines der Teams sein, die eine spezielle Armbinde tragen wollten. (Quelle: IMAGO/JuanJo Martín)
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Viel wurde zu Beginn der WM 2022 über die "One Love"-Kapitänsbinde diskutiert. Jetzt wurde bekannt, dass wohl auch muslimische Nationen beim Turnier spezielle Armbinden tragen wollten.

Sie waren zum Beginn das politische Diskussionsthema bei der Fußball-WM 2022: Die "One Love"-Kapitänsbinden sieben europäischer Nationen. Sie wurden letztlich nie getragen – weil die Verbände drakonische Fifa-Strafen fürchteten.

Allerdings waren die europäischen Nationen offenbar nicht die einzigen Länder, die mit ihren Armbinden vorhatten, eine Botschaft zu verbreiten. Wie "Sky News" jetzt berichtet, wollten Katar und einige andere Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit ihre Spieler Armbinden tragen lassen, die auf Islamophobie aufmerksam machen sollten.

"Kein Platz für Islamophobie"

Mit Islamophobie ist die Abneigung gegen den Islam und die negative Einstellung gegenüber Muslimen gemeint. Dagegen wollten die Nationen ein Zeichen setzen. Demnach war geplant, die Gelegenheit zu nutzen, dass die Fußball-Weltmeisterschaft erstmals im arabischen Raum stattfindet.

"Sky News" liegen ihrem Bericht zufolge Entwürfe für Armbinden vor, auf denen "Kein Platz für Islamophobie" stehen sollte. Dabei hätte ein palästinensisches Kopftuchmuster gezeigt werden sollen. Neben Katar hätten auch Saudi-Arabien und Marokko die Binde tragen wollen.

Katarischer Beamter: Fifa erlaubte die Binden nicht

Ein hochrangiger katarischer Beamter erklärt die geplante Aktion in dem Bericht: "Vor Beginn des Turniers haben Katar und einige der anderen Mannschaften mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit Gespräche darüber geführt, ob die Spieler Armbinden tragen könnten, um auf die wachsende Bewegung der Islamophobie aufmerksam zu machen."

Die Fifa habe aber auch diesem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Katarer erklärt: "Als der Vorschlag für die Armbinden schließlich mit der Fifa besprochen wurde, teilte man den Ländern mit, dass dies gegen die Fifa-Regeln verstoße und nicht erlaubt sei."

Fifa streitet Aussagen ab

"Sky News" berichtet jedoch, dass die Fifa erklärte habe, dass ihnen kein Vorschlag bekannt sei. Für ein Interview habe die Fifa dennoch niemanden zur Verfügung stellen wollen.

Zu Beginn der Weltmeisterschaft hatte die Fifa bereits sieben europäischen Ländern verboten, die "One Love"-Kapitänsbinde zu tragen. Diese steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Der Weltverband wertete das Tragen der Binde vorab als politische Botschaft und drohte bei Missachtung des Verbots mit nicht näher definierten Strafen. Die an der Aktion beteiligten europäischen Verbände schreckten letztlich zurück und trugen die "One Love"-Kapitänsbinde nicht, weil sie Gelbe Karten für ihre Kapitäne und Punktabzüge befürchteten.

Die WM in Katar läuft. t-online ist vor Ort und berichtet über eines der brisantesten Turniere der Fußballgeschichte. Mit dem WM-Push verpassen Sie keine News mehr. Hier können Sie ihn abonnieren.

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Verwendete Quellen
  • news.sky.com: Muslimische Nationen schlugen WM-Armbinden vor, um das Bewusstsein für Islamophobie zu schärfen (Englisch)
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