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Corona-Krise im Fußball: Bis zu vier Milliarden Euro Verlust für Top-Ligen


Saisonabbruch wegen Corona  

Diesen Fußball-Ligen drohen die größten Verluste

19.03.2020, 09:35 Uhr | sid

Coronavirus: DFB sorgt sich um finanzielle Auswirkungen

DFB-Präsident Fritz Keller unterstrich am Mittwoch, dass der Verband auch in diesen schwierigen Zeiten durch finanzielle Unterstützung an seiner Struktur festhalten will. (Quelle: Reuters)

Fritz Keller: Der DFB-Präsident sorgt sich um die finanziellen Auswirkungen der Spielabsagen und die Zukunft der Verbandsmitarbeiter. (Quelle: Reuters)


Noch wissen die großen europäischen Fußball-Ligen nicht, ob ihre Saisons zu Ende gespielt werden. Im Falle eine Abbruchs wären zwei Wettbewerbe noch härter getroffen als die Bundesliga.

Ein Saisonabbruch aufgrund der Coronavirus-Krise würde die europäischen Top-Fußballligen teuer zu stehen kommen. Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs-Unternehmens "KPMG" hätten die fünf großen Eliteklassen bei einer vorzeitigen Beendigung der Spielzeit zusammengerechnet mit einem Verlust von 3,4 bis 3,95 Milliarden Euro zu kämpfen.

Bundesliga auf Platz drei der größten finanziellen Verlierer

Am härtesten träfe es nach diesen Berechnungen die englische Premier League, der bei noch 92 verbleibenden Spielen 1,15 bis 1,25 Milliarden Euro verloren gingen. Die Bundesliga liegt nach KPMG-Angaben mit einem möglichen Verlust von 650 bis 750 Millionen Euro in diesem Vergleich hinter der spanischen Primera Division auf Rang drei. Mit etwas geringeren Einbußen müssten die italienische Serie A und die französische Ligue 1 kalkulieren.

Die von "KPMG" ermittelten Werte setzten sich aus den bei einem Saisonabbruch ausbleibenden Einnahmen aus TV-Rechten, Werbepartnerschaften sowie Ticketing und Dienstleistungen bei den Spielen zusammen. Derzeit ruht in allen europäischen Topligen auf unbestimmte Zeit der Ball. Aufgrund der EM-Verschiebung ins Jahr 2021 soll allerdings für die nationalen Spielklassen mehr Zeit bleiben, um die Saison zu Ende zu spielen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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