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Wegen Corona-Krise: Verlieren die Premier-League-Klubs 400 Millionen Euro?


Bericht über drohende Rückzahlung  

Verlieren die Premier-League-Klubs 400 Millionen Euro?

12.05.2020, 11:36 Uhr | dpa

Wegen Corona-Krise: Verlieren die Premier-League-Klubs 400 Millionen Euro?. Logo der Premier League: Der höchsten englischen Spielklasse drohen hohe finanzielle Einbußen. (Quelle: imago images)

Logo der Premier League: Der höchsten englischen Spielklasse drohen hohe finanzielle Einbußen. (Quelle: imago images)

Die Unterbrechung durch die Corona-Krise könnte für die Vereine der englischen Premier League offenbar noch schwere finanzielle Folgen haben – selbst bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Den Fußballklubs der englischen Premier League droht laut englischen Medienberichten die Rückzahlung von TV-Geldern, selbst wenn die Saison wie geplant hinter verschlossenen Türen fortgesetzt wird. Laut dem Sender BBC würden die Vereine dadurch umgerechnet 340 bis 400 Millionen Euro verlieren. Auch die Zeitung "Guardian" schrieb, die Klubs müssten sich darauf einstellen, umgerechnet knapp 390 Millionen Euro an britische und internationale TV-Rechteinhaber zurückzahlen zu müssen.

Hintergrund sei demnach, dass die Premier-League-Klubs bestimmte Vereinbarungen der TV-Verträge nicht mehr erfüllen könnten. Dazu gehört laut dem Bericht unter anderem der vorgesehene Zeitplan. Die Liga könnte frühestens im Juni fortgesetzt werden, das wäre deutlich nach dem bevorzugten Zeitrahmen der übertragenden Rechteinhaber. Auch die leeren Stadien widersprechen demnach den Vereinbarungen.

Sollte die Saison nicht zu Ende gespielt werden, wäre der Verlust laut dem Interims-Boss der Premier League, Richard Masters, deutlich höher. Laut Masters würde dann ein Verlust von mehr als einer Milliarde Euro drohen. Die britische Regierung hatte nationalen Sportverbänden am Montag mitgeteilt, dass Sportveranstaltungen frühestens ab dem 1. Juni hinter verschlossenen Türen zum Zweck der TV-Übertragung stattfinden könnten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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