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Novak Djokovic: "Keine Einreise-Garantie" – Australien weist Tennis-Star zurecht

Wirbel um serbischen Tennisstar  

"Keine Einreise-Garantie": Australien weist Djokovic zurecht

09.01.2022, 17:55 Uhr
Novak Djokovic: "Keine Einreise-Garantie" – Australien weist Tennis-Star zurecht. Novak Djokovic: Am Montag soll über den Verbleib des Weltranglistenersten entschieden werden. (Quelle: imago images/NurPhoto)

Novak Djokovic: Am Montag soll über den Verbleib des Weltranglistenersten entschieden werden. (Quelle: NurPhoto/imago images)

Nächste Episode in der Posse um die verweigerte Einreise von Novak Djokovic zu den Australian Open: Die australische Regierung wählt in einer ausführlichen Reaktion auf den Einspruch des Serben deutliche Worte.

Darf Tennis-Star Novak Djokovic nun in Australien bleiben und damit an den Australian Open teilnehmen? Die Einreise-Posse um den offenbar ungeimpften Weltranglistenersten soll an diesem Montag ein Ende haben, dann wird vor Gericht entschieden, welche Seite Recht hat: Der Serbe mit seiner vornehmlichen "Ausnahmegenehmigung" – oder die Behörden mit ihrem Schritt, eben diese als unzureichend zurückzuweisen und den 34-Jährigen nicht ins Land zu lassen.

Schon davor aber hat die australische Regierung auf Djokovics Einspruch reagiert – in einem 13-seitigen Dokument, das am Sonntag veröffentlicht wurde. Dabei werden deutliche Worte in Richtung des "Djokers" gewählt – er wird mit einer klaren Ansage zurechtgewiesen! So heißt es in dem Dokument: "So etwas wie eine Einreise-Garantie nach Australien gibt es für Nicht-Australier nicht." Und weiter: "Stattdessen gibt es Kriterien und Bedingungen für die Einreise, und Gründe, ein Visum zu verweigern oder abzuerkennen."

Soll heißen: Australien behält sich am Ende die absolute Entscheidungsfreiheit vor – und Diskretion über die Gründe. Abschließend noch mal ein dickes Pfund: Selbst wenn Djokovic vor Gericht Recht bekommen sollte, heiße das noch lange nicht, dass er auch im Land bleiben darf! "Die Anordnung einer sofortigen Freilassung schließt nicht eine erneute Festsetzung aus, wenn dafür eine Grundlage gesehen wird."

So wird mit noch mehr Spannung erwartet werden, wie am Montag vor Gericht entschieden wird. Kaum vorstellbar, dass dann schon das letzte Wort in der verfahrenen Angelegenheit gesprochen ist...

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