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Olympia 2018: Diese "Monster-Partys" finden im Deutschen Haus statt

Olympische Spiele  

"Monster-Partys" und Erfolgsgeheimnis

Aus Pyeongchang berichtet Tobias Ruf

21.02.2018, 19:42 Uhr
Olympia 2018: Diese "Monster-Partys" finden im Deutschen Haus statt. Pyeongchang 2018: Andreas Wellinger wird nach seinem Olympiasieg im Deutsches Haus empfangen. (Quelle: dpa/Hauke-Christian Dittrich)

Pyeongchang 2018: Andreas Wellinger wird nach seinem Olympiasieg im Deutsches Haus empfangen. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Es ist das Herzstück der deutschen Olympia­-Mannschaft. Und jetzt schon für seine legendären Partys berüchtigt. t-online.de hat das deutsche Haus in Pyeongchang genauer unter die Lupe genommen.

Es gehört bei Olympischen Spielen einfach dazu. Fast alle Nationen haben ein eigenes Haus, in dem sie ihr Land und ihre Athleten repräsentieren. So auch das deutsche Team, das unweit von Pyeongchang im Birch Hill Golf Club sein Quartier aufgeschlagen hat.

Und dort geht es heiß her. "Da haben wir eine Monster-Party gestern gefeiert, das deutsche Haus ist dafür der ideale Ort", sagt Andreas Wellinger, der nicht nur auf der Schanze, sondern auch an der Zapfanlage im deutschen Haus zu überzeugen weiß.

"Das Haus hat Anteil am Erfolg"

Das deutsche Haus öffnet am Nachmittag seine Pforten und ist für Athleten, Betreuer, Funktionäre und eine begrenzte Anzahl an Journalisten zugänglich.

Hier wird heimische Kost serviert, es mangelt an nichts. "Das deutsche Haus hat eine riesige Bedeutung. Hier finden wir alle zusammen, feiern gemeinsam und trösten auch die, die nicht so erfolgreich waren“, erklärt Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich. Und hebt hervor: "Das Essen hier ist wirklich fantastisch. Gerade für uns Bob-Fahrer, die ihr Gewicht halten müssen, spielt das eine große Rolle. Zwei Wochen mit schlechtem Essen würde sich auch auf die Leistung auswirken. Das deutsche Haus hat letztlich auch seinen Anteil an unserem Erfolg."

In der hauseigenen Bäckerei gibt es heimische Backwaren. (Quelle: t-online.de)In der hauseigenen Bäckerei gibt es heimische Backwaren. (Quelle: t-online.de)

Es geht entspannt zu im Birch Hill Golf Club. Die Athleten sind nahbar, genießen dort die Zeit zwischen Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Und kommen gegen Abend so richtig in Fahrt. Dann werden die Medaillen-Gewinner des Tages empfangen und trotz der teils späten Uhrzeit überzeugen die deutschen Athleten auch hier.

Bis um 6 Uhr hat das deutsche Haus geöffnet, da bleibt viel Zeit für die Medaillen-Sausen. Andere Nationen haben da nicht so viel Glück.

Tradition im Deutschen Haus: Die Medaillengewinner (wie hier, Eiskunstläufer Bruno Massot) werden auf der Bühne empfangen und köpfen eine Flasche Champagner. (Quelle: dpa/Kai-Uwe Wärner)Tradition im Deutschen Haus: Die Medaillengewinner (wie hier, Eiskunstläufer Bruno Massot) werden auf der Bühne empfangen und köpfen eine Flasche Champagner. (Quelle: Kai-Uwe Wärner/dpa)

Was tun also, wenn man seine Olympia-Erfolge in vollen Zügen genießen will und man nicht weiß, wohin? Na klar, ab ins deutsche Haus.

Auf Einladung der deutschen Skispringer feierten die norwegischen Adler ihre Team-Goldmedaille im deutschen Haus. „Die hatten noch nicht mal ein Bier auf ihrem Zimmer. Da haben wir sie eingeladen“, sagt Wellinger. Die Norweger kamen. Und wie!

Auch Rodel-Legende Georg Hackl ist angetan vom deutschen Haus, an das das Kufenstüberl angrenzt. Das von Rodlern und Bobfahren eingeführte Kufenstüberl kommt stilecht daher und überzeugt durch bayerische Spezialitäten, Blasmusik und natürlich jeder Menge Weißbier.

"Das deutsche Haus und das Kufenstüberl sind super gelungen“, sagt der Hackl-Schorsch, der nach den Rodel-Wettbewerben zu einem echten Stammgast geworden ist. “In Sotschi hatten wir wirklich kein Glück mit dem deutschen Haus. Da haben die um 23 Uhr zugesperrt. Wie will man da seine Olympioniken feiern?"

Genießen die Zeit im Kufenstüberl: Georg Hackl (re.) und t-online.de-Reporter Tobias Ruf. (Quelle: t-online.de)Genießen die Zeit im Kufenstüberl: Georg Hackl (re.) und t-online.de-Reporter Tobias Ruf. (Quelle: t-online.de)

"Das ist hier ganz anders. Das deutsche Haus ist ein toller Ort, hier muss man sich einfach wohlfühlen". Hackl ist seit 1988 bei Olympia dabei und hat so manches deutsches Haus erlebt. Kann es also ein größeres Kompliment geben? 

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