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Athleten Deutschland warnt vor Spionage bei Olympia

Von dpa
28.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Blick auf das Athletendorf der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking.
Blick auf das Athletendorf der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. (Quelle: -/Kyodo/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die Initiative Athleten Deutschland hat akute Warnungen vor Sicherheitsl├╝cken im IT-Bereich und Spionage bei den Olympischen Winterspielen in Peking bekr├Ąftigt.

Bei aller Vorfreude auf die am 4. Februar beginnenden Wettk├Ąmpfe "legt sich auch f├╝r uns und f├╝r viele ein Schatten ├╝ber die Spiele, wenn man sich die Menschenrechtslage anschaut, wenn man sich die die Corona-Pandemie, die Angst vor Beschr├Ąnkungen der Meinungsfreiheit und m├Âglicherweise auch die Gefahr vor Aussp├Ąhung und Spionage anschaut", sagte Maximilian Klein, Beauftragter f├╝r internationale Sportpolitik, im ZDF-"Morgenmagazin".

Klein forderte nochmals zu gro├čer Wachsamkeit auf. "Wir sollten da nicht naiv sein und glauben, dass da nichts passieren kann. Die Gefahr von Manipulationen sollte man da schon ernst nehmen", sagte der Athletensprecher. "Dem chinesischen Regime - nach allem, was wir auch h├Âren - ist da einiges zuzutrauen! Wenn wir jetzt auf IT-Sicherheit schauen, wenn es um die Gefahr von Spionage geht. Es sind eklatante Sicherheitsl├╝cken in der My2022-App bekannt."

Auch die Gefahr von Manipulationen sei da. "Das hat damals in Sotschi auch niemand geglaubt, was den russischen Dopingskandal anging. Und genauso wachsam muss man nun im Blick auf die Spiele in China sein", forderte der Sprecher von Athleten Deutschland.

Aus Angst vor Spionage stellen einige L├Ąnder, auch Deutschland, ihren Athleten von sensiblen Daten befreite Mobiltelefone zur Verf├╝gung, auf denen "My2022" installiert werden kann. Es gibt auch Warnungen, dass chinesische Geheimdienste Daten nicht nur von Handys, sondern auch von Tablets und Laptops auslesen k├Ânnten.

Wie "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, raten Sicherheitsexperten zudem davon ab, mehr als nur die n├Âtigsten Unterlagen mitzunehmen, auch Hotelsafes seien nicht sicher. Skeptisch sollen die Olympia-Teilnehmer auch bei Freundschaftsanfragen in den sozialen Netzwerken sein. Dahinter k├Ânnten Fake-Profile chinesischer Nachrichtendienste stecken. Als besonders heikel gelte, dass viele deutsche Sportlerinnen und Sportler bei der Bundeswehr, dem Zoll oder der Bundespolizei besch├Ąftigt sind.

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