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Radsport für den guten Zweck - Buchmann meistert Everest Challenge: 8848 Höhenmeter


Radsport für den guten Zweck  

Buchmann meistert Everest Challenge: 8848 Höhenmeter

29.05.2020, 20:16 Uhr | dpa

Radsport für den guten Zweck - Buchmann meistert Everest Challenge: 8848 Höhenmeter. Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe nahm den Mount Everest in Angriff - zumindest von den Höhenmetern her.

Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe nahm den Mount Everest in Angriff - zumindest von den Höhenmetern her. Foto: Valentin Flauraud/KEYSTONE/dpa. (Quelle: dpa)

Ötztal (dpa) - Der Tour-de-France-Vierte Emanuel Buchmann hat seine Everest Challenge bewältigt und dabei 8848 Höhenmeter auf seinem Rennrad zurückgelegt.

Der 27-Jährige fuhr im Ötztal immer den gleichen Berg rauf und runter, bis er die Marke des Mount Everest nach 7:28 Stunden erreicht hatte. Damit übertraf er den inoffiziellen Everest-Rekord um gut zwölf Minuten.

Für jeden Höhenmeter wollte Buchmann dabei zehn Euro an Spenden einsammeln, also insgesamt mehr als 88.000 Euro. Das Ziel gelang bis zum Abschluss seiner Challenge nicht, bis dahin waren gut 14.000 Euro auf der Spendenseite eingegangen. Das Geld ist insbesondere für das Deutsche Kinderhilfswerk bestimmt.

"Das war schon eines der härtesten Dinge, die ich je gemacht habe. Ich hätte nicht gedacht, dass es gegen Ende so wehtut", sagte Buchmann und fügte hinzu: "Am Anfang ging alles ganz locker, da habe ich dann entschieden richtig Tempo zu fahren. Ab 7000 Höhenmeter habe ich die Muskulatur gespürt, das sind Regionen, die ich einfach nicht gewohnt bin. Die letzten 1000 Höhenmeter waren brutal. Aber es waren auch ein paar Fans da, das hat mich sehr unterstützt. Am Ende war es ein tolles Erlebnis, hier im Ötztal den Rekord zu brechen."

162 Kilometer legte Buchmann zurück. Dabei verbrauchte er 6870 Kilokalorien, die er mit sieben Riegeln, sechs Gels und elf Trinkflaschen zu kompensieren versuchte. "Als Radprofi hat man sonst nie Zeit, so verrückte Dinge zu tun, ich bin fast ein wenig sprachlos, irgendwie hat es auch Spaß gemacht. Natürlich kann man das nicht mit einem Radrennen vergleichen, aber ich denke schon, dass man sieht, dass ich fit bin", sagte Buchmann.

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