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Hinweise auf Doping - Nach Razzia: Team Arkéa-Samsic bestätigt Anhörungen


Hinweise auf Doping  

Nach Razzia: Team Arkéa-Samsic bestätigt Anhörungen

23.09.2020, 16:09 Uhr | dpa

Hinweise auf Doping - Nach Razzia: Team Arkéa-Samsic bestätigt Anhörungen. Zwei Fahrer vom Team Arkéa-Samsic wurden als Zeugen von der Polizei befragt.

Zwei Fahrer vom Team Arkéa-Samsic wurden als Zeugen von der Polizei befragt. Foto: Christophe Petit-Tesson/pool EPA/via AP/dpa. (Quelle: dpa)

Marseille (dpa) - Nach der Razzia beim Radsportteam Arkéa-Samsic während der Tour de France hat der französische Rennstall die Anhörung von zwei Fahrern durch die Polizei bestätigt.

Die beiden Radprofis seien als Zeugen befragt worden und hätten anschließend nach Hause gehen können, teilte Arkéa-Samsic mit. Namen wurden nicht genannt.

Am Tag der Königsetappe der 107. Frankreich-Rundfahrt zum Col de la Loze am 16. September waren im Teamhotel in der Nähe des Wintersportorts Méribel laut Medien Hinweise auf Doping entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft Marseille ermittelt wegen des Verdachts "der Verabreichung und Verschreibung einer verbotenen Substanz oder verbotenen Methode an einen Sportler ohne medizinische Begründung".

Ein Arzt und ein Betreuer waren in Polizeigewahrsam und kamen erst in der Nacht zum Mittwoch wieder auf freien Fuß. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Es drohen maximale Strafen von fünf Jahren Haft und Geldbußen von 75.000 Euro. Die Untersuchung laufe weiter, teilte Staatsanwältin Dominique Laurens mit. Es seien weitere Ermittlungen und Vernehmungen geplant.

Der kolumbianische Teamkapitän Nairo Quintana hatte jegliche Doping-Verstöße bestritten, aber seine Anhörung bei der Staatsanwaltschaft bestätigt. Er habe alle Fragen "mit gutem Gewissen" beantwortet, sei Zeit seines Lebens ein sauberer Fahrer gewesen und habe "nichts zu verstecken", hieß es in einer Mitteilung Quintanas in den sozialen Medien. "Die Behörden betraten mein Zimmer und beschlagnahmten völlig legale Vitaminpräparate, obwohl sie den französischen Behörden vielleicht nicht bekannt waren."

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