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Stillstand: Tour-Fahrer protestieren gegen Streckenf├╝hrung

Von sid
29.06.2021Lesedauer: 3 Min.
Protest kurz nach dem Start: Die Fahrer der Tour de France haben f├╝r mehr Sicherheit bei der Streckenf├╝hrung protestiert.
Protest kurz nach dem Start: Die Fahrer der Tour de France haben f├╝r mehr Sicherheit bei der Streckenf├╝hrung protestiert. (Quelle: BENOIT TESSIER/Reuters-bilder)
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Die Tour de France wurde bisher von vielen St├╝rzen ├╝berschattet. Um f├╝r mehr Sicherheit zu protestieren, haben die Fahrer kurz nach dem Start der 4. Etappe das Rennen unterbrochen.

Bei Kilometer 1 war die Geduld am Ende: Ein geschundenes Fahrerfeld sah sich bereits am vierten Tag der Tour de France zum geschlossenen Protest gezwungen und hat nach der Sturzorgie von Pontivy kurzzeitig die Weiterfahrt verweigert. Angef├╝hrt von Sprint-Routinier Andre Greipel und Weltmeister Julian Alaphilippe hielt das Peloton am Dienstag kurz nach dem Start f├╝r kurze Zeit an. Klares Zeichen an Veranstalter und Weltverband: So machen wir nicht weiter.

"Wir sind alle gezeichnet"

"Ich f├╝hle mich, als w├Ąre ich schon zwei Wochen unterwegs ÔÇô mental, k├Ârperlich", sagte der deutsche Routinier Tony Martin vor dem Start im Bretagne-St├Ądtchen Redon, dem der Standstreik und danach eine Fortsetzung zun├Ąchst im Bummeltempo folgten: "Wir sind alle gezeichnet." Sein Teamkapit├Ąn Primoz Roglic, der als Folge eines Crashs vom Vortag mehr nach Mumie als nach Radprofi aussah, konnte ein Lied davon singen.

Prellungen und Sch├╝rfwunden f├╝r die Gl├╝cklicheren, reihenweise Knochenbr├╝che bei den Pechv├Âgeln: Nach einem Tour-Auftakt zum Gruseln sind die Hauptdarsteller restlos bedient. Mehr noch: "Wenn wir nichts ├Ąndern, wird es irgendwann Tote geben", sagte der franz├Âsische FDJ-Teamchef Marc Madiot drastisch.

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Der Zorn entz├╝ndete sich an der Streckenf├╝hrung der letzten 20 Kilometer der ersten Sprinteretappe nach Pontivy. "Wer auch immer dieses Finale entworfen hat, sollte mal mit 180 Fahrern um den Etappensieg fahren", schimpfte Greipel. Und Martin meinte: "Wenn eine Strecke wie gestern geboten wird, ist das Chaos eigentlich vorprogrammiert." In der ohnehin hektischen Vorbereitung auf den Sprint stellten sich dem rasenden Feldschmale, schlechte Stra├čen, heikle Kurven und scharfe Abfahrten in den Weg.

Weltverbands-Chef: Schuld an St├╝rzen haben die Fahrer

Die Kritik kam bei Weltverbands-Pr├Ąsident David Lappartient an, doch der Franzose ÔÇô sinnigerweise im Un- und Umfallort Pontivy geboren ÔÇô wischte sie br├╝sk beiseite. Schuld an ihren Wunden und Br├╝chen seien die Fahrer selbst: "Der Gro├čteil der St├╝rze ist auf fehlende Aufmerksamkeit zur├╝ckzuf├╝hren. Man sollte es nicht auf die Route schieben", sagte der 48-J├Ąhrige. Eine ├äu├čerung, von der es bis zum ganz gro├čen Knall nicht mehr weit ist.

Es knallte zumindest bei der umstrittenen Etappe am Montag in loser Folge: Zun├Ąchst flog Mitfavorit Roglic zehn Kilometer vor dem Ziel auf einer schottrigen Piste ab, sechs Kilometer weiter krachte es in einer Linkskurve massenhaft, der australische Gesamtsechste Jack Haig musste aufgeben. Schlie├člich rutschte 150 m vor dem Ziel Topsprinter Caleb Ewan in einem leichten Rechtsknick weg und riss Bora-Star Peter Sagan mit ÔÇô f├╝r Ewan war die Tour mit Schl├╝sselbeinbruch beendet.

Fahrer fordern Regel├Ąnderung

"Wenn ich so etwas sehe, m├Âchte ich nicht, dass mein Kind Radprofi wird. Ich m├Âchte nicht die Familie eines meiner Fahrer anrufen m├╝ssen, um ihnen zu sagen, was passiert ist", sagte Madiot v├Âllig aufgel├Âst, nachdem auch sein Topsprinter Arnaud Demare zu Fall gekommen war: "Wir m├╝ssen L├Âsungen finden."

Diese lagen allerdings auf der Hand. Die Fahrer fordern eine Ausweitung der Drei-Kilometer-Regelung, die Gewerkschaft CPA wiederholte die Forderung am Dienstag. Die Regel sieht vor, dass innerhalb der letzten drei Kilometer gest├╝rzte Fahrer keine Zeit verlieren ÔÇô normale Zeitabst├Ąnde werden aber gemessen, die Gesamtklassementfahrer m├╝ssen sich deshalb unter die Sprinter mischen, es wird eng.

"Ich wei├č von Fahrern, die vor der Etappe gefordert haben, dass die Zeit acht Kilometer vor dem Ziel genommen wird, damit es auf der engen Stra├če und der Abfahrt weniger Positionsk├Ąmpfe gibt", sagte der Belgier Tim Declercq: "Der Antrag ist nicht einmal beantwortet worden."

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